19-Jähriger in Las Palmas wegen Verteilung faschistischer Flugblätter festgenommen – Behörden (Policia Local)

19-Jähriger in Las Palmas wegen Verteilung faschistischer Flugblätter festgenommen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

20 Juni, 2026

In Las Palmas de Gran Canaria nahm die Polizei einen 19-jährigen Mann fest, der im Parque de Cervantes Flugblätter mit faschistischer Propaganda verteilte. Ein Beamter der Guardia Municipal wurde auf die Verteilung aufmerksam, da die Flugblätter offensichtlich ohne offizielle Genehmigung verteilt wurden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Druckerzeugnisse weder einen Impressumshinweis enthielten noch legal genehmigt waren. Die Inhalte trugen deutlich erkennbare faschistische Botschaften.

Der junge Mann war bereits zuvor durch ähnliche Vorfälle aufgefallen. Laut Polizeiangaben wurde er schon einmal verhaftet, weil er subversive Parolen gegen die Republik gerufen hatte. Nach seiner Festnahme gab er an, die Flugblätter wenige Stunden zuvor von einem unbekannten Mann auf der Plaza del Mercado erhalten zu haben. Der Beschriebene sei groß, dunkelhaarig, komplett in Schwarz gekleidet und trug einen schwarzen Hut. Dem Festgenommenen zufolge hatte der unbekannte Auftraggeber ihm fünf Peseten für die Verteilung angeboten und ihn angewiesen, sich später auf der Plaza de la República erneut zu treffen, um die Bezahlung zu erhalten.

Der Festgenommene erklärte, dass er das Angebot annahm, weil er arbeitslos sei und erst vor einem Monat wegen ähnlicher Vorfälle inhaftiert gewesen war. Nach seiner Vernehmung wurde er dem zuständigen Untersuchungsrichter im Bezirk Vegueta übergeben. Die Ermittlungen dauern an, um die Hintergründe der Verbreitung sowie die Identität des unbekannten Mannes zu klären.

Für Bewohner und Besucher der Kanarischen Inseln zeigt der Vorfall, dass die Behörden auch bei kleineren Zwischenfällen mit politisch extremen Inhalten schnell reagieren. Die Verbreitung von faschistischer Propaganda ist in Spanien strafbar und wird konsequent verfolgt. Urlauber und Auswanderer sollten sich bewusst sein, dass solche Aktionen nicht toleriert werden und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Die Sicherheitskräfte auf Gran Canaria behalten die öffentliche Ordnung im Blick und greifen frühzeitig ein, wenn extremistisches Gedankengut sichtbar wird.

Dieser Fall unterstreicht die anhaltende Sensibilität gegenüber politischer Propaganda auf den Kanaren. Die Inseln gelten als touristisches und kulturelles Zentrum, in dem demokratische Werte hochgehalten werden. Die Behörden setzen weiterhin auf Wachsamkeit, um das friedliche Zusammenleben aller Einwohner und Gäste zu gewährleisten.

Quelle: lavozdelamemoria.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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