Ein 53-jähriger Mann ist am Sonntagnachmittag am Strand von Butihondo in Pájara auf Fuerteventura verstorben, nachdem er mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand aus dem Meer gerettet wurde. Gegen 17:30 Uhr ging beim Notruf 112 die Meldung ein, dass eine Person auf einer Luftmatratze im Wasser Schwierigkeiten hatte. Daraufhin wurden umgehend Rettungskräfte alarmiert, und ein privates Boot gelangte zum Einsatz, um den Mann aus dem Meer zu holen und an Land zu bringen.
Vor Ort stellte ein Rettungsschwimmer des Strandrettungsdienstes fest, dass der Mann keine Atmung und keinen Puls mehr hatte, und begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Kurz darauf trafen Einsatzkräfte des Servicio de Urgencias Canario (SUC) mit einer medizinisch ausgestatteten Ambulanz und einem Basisrettungswagen ein, um die Reanimation fortzusetzen. Trotz dieser Anstrengungen konnte der Mann nicht wiederbelebt werden, und sein Tod wurde bestätigt.
Die Guardia Civil übernahm die Sicherung der Unfallstelle und die Bewachung des Körpers bis zum Eintreffen der Justizbehörden, während die Policía Local die Rettungskräfte unterstützte. Der Vorfall zeigt, wie schnell sich beim Baden im Meer lebensbedrohliche Situationen ergeben können, selbst an beliebten Stränden wie Butihondo auf Fuerteventura.
Badegäste werden daran erinnert, beim Schwimmen im offenen Meer stets vorsichtig zu sein und die Hinweise der Rettungsschwimmer zu beachten. Die schnelle Reaktion der Notdienste war entscheidend, konnte aber den tödlichen Ausgang in diesem Fall nicht verhindern. Die Behörden raten dazu, bei Anzeichen von Problemen im Wasser sofort Hilfe zu holen und nie allein zu baden.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Unglücks dauern an. Für die Bevölkerung und Urlauber auf Fuerteventura bleibt die Notwendigkeit, auf die eigene Sicherheit am Strand zu achten und die Notrufnummer 112 im Ernstfall schnell zu wählen, von zentraler Bedeutung.
Quelle: laprovincia.es
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