650.000 Euro für Garachico: Sanierung nach Schäden durch Küstenstürme auf TF-42 auf Teneriffa (Garachico Strasse)

650.000 Euro für Garachico: Sanierung nach Schäden durch Küstenstürme auf TF-42

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

15 Juni, 2026

Garachico auf Teneriffa erhält 650.000 Euro vom Cabildo für die Sanierung von Straßen und historischen Bereichen, die durch den Verkehr infolge von Küstenstürmen auf der TF-42 stark belastet wurden. Die TF-42 ist die einzige Verbindung zwischen der Isla Baja und dem restlichen Straßennetz der Insel. Wenn die Küstenstraße bei Stürmen gesperrt wird, wird der gesamte Verkehr durch den historischen Ortskern von Garachico umgeleitet. Dies führt nicht nur zu erheblichem Verkehrschaos, sondern verursacht auch Schäden an der historischen Bausubstanz und den Straßenbelägen.

Zum ersten Mal hat das Cabildo de Tenerife ausdrücklich anerkannt, dass diese Situation die Gemeinde belastet und Schäden verursacht, für die weder die Stadt noch die Anwohner verantwortlich sind. Der Gemeinderat von Garachico hatte die Inselverwaltung um Unterstützung gebeten. Das Cabildo reagierte mit der einstimmigen Bewilligung eines Zuschusses in Höhe von 650.000 Euro. Die Mittel sollen vor allem in die Verbesserung der innerörtlichen Straßen investiert werden, die als Umleitungsstrecken dienen, wenn die Küstenstraße TF-42 gesperrt ist.

Die Hauptmaßnahme umfasst die Neuasphaltierung der Esteban de Ponte-Straße. Zusätzlich sind Reparaturen an den Kopfsteinpflasterflächen rund um die Santa-Ana-Pfarrei, die Plaza de Abajo sowie weitere beschädigte Abschnitte entlang der Umleitungsroute geplant. Auch angrenzende Straßen, darunter Bereiche in der Nähe des Roten Kreuzes, San Sebastián und Eutropio Rodríguez de la Sierra, sowie das Gebiet rund um den Kreisverkehr San Francisco, sollen asphaltiert werden. Die Ausschreibung für diese Arbeiten wird voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Monate erfolgen.

Bürgermeister Heriberto González (CC) betont, dass die Gemeinde durch das Passieren des gesamten Verkehrs durch den historischen Ortskern einen erheblichen „Opfergang“ vollbringt. Er hebt hervor, dass die Förderung durch das Cabildo eine erste offizielle Anerkennung des Schadens darstellt, der durch den Umleitungsverkehr entsteht. Die innerstädtischen Straßen sind nicht für den Verkehr mit privaten Fahrzeugen, Bussen, Lastwagen und anderen schweren Fahrzeugen ausgelegt, die als Folge der Sperrung der Küstenstraße durch den Ort fahren. Die Belastung führt zu einer schnellen Abnutzung von Pflaster und Straßenbelägen.

Da die innerörtlichen Straßen im Eigentum der Gemeinde stehen, jedoch die TF-42 unter der Zuständigkeit des Cabildos liegt, übernimmt die Inselverwaltung die Finanzierung der Reparaturarbeiten. So soll die Belastung für die Stadtverwaltung und die Anwohner zumindest finanziell abgefedert werden.

Neben den Maßnahmen des Cabildos fördert auch die Generaldirektion für Kulturerbe der Kanarischen Regierung Garachico mit weiteren 400.000 Euro. Diese Mittel sind für die Restaurierung und den Ersatz der Gehwegpflasterung sowie für die Verbesserung der Fußgängerübergänge vorgesehen. Ziel ist es, die Mobilität für Fußgänger zu verbessern und das Erscheinungsbild des historischen Zentrums aufzuwerten. Dazu wird Beton durch Naturstein und andere hochwertige Materialien ersetzt, um die ästhetische Integration in das historische Stadtbild zu gewährleisten.

Die Auswahl der konkreten Straßenabschnitte, die von der Kulturerbe-Förderung profitieren, wird derzeit von Fachleuten geplant. Diese Arbeiten sollen idealerweise bis zur San-Roque-Pilgerfeier im August 2027 abgeschlossen sein. Die Kombination aus der finanziellen Unterstützung des Cabildos und der Kanarischen Regierung soll Garachicos historischen Ortskern nachhaltig schützen und die Lebensqualität der Bewohner trotz der Verkehrsumleitung verbessern.

Für Urlauber, die in der Region unterwegs sind, bedeutet dies, dass es bei starken Küstenstürmen zwar weiterhin zu Umleitungen und Verkehrsbehinderungen kommen kann, aber die Infrastruktur und das historische Stadtbild künftig besser geschützt und erhalten werden. Für Auswanderer und Einwohner von Garachico ist die Maßnahme ein wichtiger Schritt, um die Belastungen durch den Durchgangsverkehr zu mindern und die historische Substanz zu bewahren.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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