Schwerer Motorradunfall auf Gran Canaria: 25-Jähriger per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen – Gesundheit (Rettungshubs…

Schwerer Motorradunfall auf Gran Canaria: 25-Jähriger per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen

User avatar placeholder
Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

29 Juni, 2026

Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der GC-103, der Straße zur Schlucht von Guayadeque bei Ingenio auf Gran Canaria, ein schwerer Motorradunfall. Ein 25 Jahre alter Mann stürzte und prallte gegen eine Mauer. Der Unfall ereignete sich um 16:08 Uhr und führte zu schweren Verletzungen beim Fahrer, der bewusstlos vorgefunden wurde.

Der Notruf ging umgehend beim Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (CECOES) 112 ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen aktivierte die Notfallleitstelle sofort umfangreiche Rettungsmittel. Neben einer Basis- und einer sanitarisierten Ambulanz entsandte der Servicio de Urgencias Canario (SUC) auch eine medizinisch ausgestattete Ambulanz sowie einen medizinischen Hubschrauber, um eine schnelle Versorgung und den Transport des Verletzten zu gewährleisten.

Die Einsatzkräfte trafen kurz nach der Alarmierung am Unfallort ein. Das medizinische Personal des SUC begann umgehend mit der Erstversorgung und Stabilisierung des Patienten. Die Landung des Rettungshubschraubers erfolgte in unmittelbarer Nähe zur Unfallstelle, wo das Team die weitere medizinische Betreuung übernahm. Gemeinsam mit den Kräften der Ambulanz gelang es dem Team, den Schwerverletzten für den Lufttransport vorzubereiten.

Der Patient wurde anschließend mit dem medizinisch ausgestatteten Hubschrauber in das Universitätskrankenhaus Insular von Gran Canaria geflogen, wo er mit schweren Mehrfachverletzungen aufgenommen wurde. Die schnelle Reaktion und die koordinierte Arbeit der Rettungsteams trugen maßgeblich dazu bei, die Überlebenschancen des Verletzten zu verbessern.

Neben den medizinischen Teams waren auch Einsatzkräfte des Consorcio de Emergencias de Gran Canaria, der Polizei vor Ort, der Guardia Civil sowie der lokalen Feuerwehr beteiligt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und sorgte für eine sichere Landung des Hubschraubers. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache und leitete die entsprechenden Verfahren ein.

Für Urlauber, Bewohner und Auswanderer auf Gran Canaria zeigt dieser Vorfall einmal mehr, wie wichtig eine schnelle und gut organisierte Notfallversorgung ist, gerade in bergigen und abgelegenen Regionen wie der Schlucht von Guayadeque. Die Kombination aus bodengebundenen Rettungsmitteln und Luftrettung ermöglicht es den Rettungskräften, auch in schwierigem Gelände zügig Hilfe zu leisten. Für Motorradfahrer auf den Kanaren bleibt eine erhöhte Vorsicht auf kurvigen Straßen essenziell, denn die Unfallgefahren sind trotz guter Infrastruktur unverändert hoch.

Der Unfall auf der GC-103 erinnert daran, dass eine zügige Alarmierung und die Verfügbarkeit moderner Rettungsmittel Leben retten können. Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Verkehrsregeln zu halten und bei Unfällen sofort den Notruf 112 zu wählen, um schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
Zum Original

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

Deutschsprachige Kleinanzeigen für alle Kanaren-Inseln: Immobilien, Jobs, Fahrzeuge, Dienstleistungen und mehr – jetzt Angebote entdecken oder kostenlos inserieren.

→ Anzeigen entdecken