Die Kläranlage von Puerto del Rosario auf Fuerteventura wird mit über 15 Millionen Euro erweitert, um die Behandlungskapazität zu verbessern und die Wiederverwendung von gereinigtem Wasser zu fördern. Die Finanzierung wurde kürzlich durch einen mehrjährigen Beschluss der Regierung der Kanarischen Inseln abgesichert und sichert somit die Ausschreibung der Bauarbeiten. Diese Maßnahme ist entscheidend für die Wasserinfrastruktur der Insel, die aufgrund des starken demografischen Wachstums mit steigendem Wasserbedarf konfrontiert ist. Die Erweiterung optimiert die Systeme zur Schlammdehydratisierung und unterstützt den Übergang zu einem effizienteren und nachhaltigeren Wassermanagement. Dabei stehen vor allem die Verbesserung der Umweltsituation der Grundwasserreserven sowie die Reduzierung der Einleitung von aufbereitetem Wasser ins Meer im Mittelpunkt. Die Abgeordnete Natalia Évora betont die Bedeutung dieser Investition für die Gegenwart und Zukunft Fuerteventuras und hebt die Zusammenarbeit zwischen der Regierung der Kanarischen Inseln, dem Cabildo von Fuerteventura und dem Ayuntamiento von Puerto del Rosario hervor. Diese Kooperation ermöglichte es, das lang erwartete Projekt voranzutreiben und die Grundlage für eine verbesserte Wasserversorgung und landwirtschaftliche Nutzung zu schaffen. Die Erweiterung ist somit eine Antwort auf die gestiegenen Anforderungen durch Bevölkerungszuwachs und den Bedarf an nachhaltiger Ressourcennutzung. Konkrete Zeitpunkte für Beginn und Abschluss der Arbeiten wurden noch nicht genannt, doch die Genehmigung der Finanzierung stellt einen wichtigen Schritt zur Umsetzung dar. Für die Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf der Insel bedeutet dies langfristig eine stabilere und umweltverträglichere Wasserversorgung.
Quelle: lavozdefuerteventura.com
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