In La Laguna auf Teneriffa versammelten sich am Sonntag über 20.000 Menschen zur San Benito Abad Romería, der einzigen regionalen Pilgerfahrt auf den Kanarischen Inseln. Die Veranstaltung verwandelte die Stadt in ein Zentrum traditioneller Feierlichkeiten und zog Teilnehmer von der gesamten Insel sowie darüber hinaus an. Die Romería gilt als eines der kulturellen Highlights im Festkalender der Region und verbindet die landwirtschaftlichen und folkloristischen Traditionen der Kanaren.
Die Prozession startete gegen 11 Uhr an der Kirche San Benito und führte durch die historischen Straßen der Stadt, darunter Marqués de Celada, Doctor Olivera und Adelantado. Rund 70 geschmückte Wagen, drei dekorierte Boote, 18 kleinere Wagen sowie über 40 Folkloregruppen mit traditionellen Tanzensembles begleiteten den Zug. Wie es Brauch ist, schloss sich auch die Statue des Schutzheiligen San Cristóbal am Platz der Kathedrale der Prozession an, die gemeinsam mit der Figur des San Benito Abad durch die Straßen zog.
Entlang der Route konnten die Besucher traditionelle Musik hören, lokale Trachten bewundern und landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Region sehen. Das Fest bot so einen lebendigen Einblick in die kulturelle Identität und die Traditionen der Kanarischen Inseln.
Die Sicherheitsvorkehrungen waren umfassend: Die Nationale Polizei, die örtliche Polizei von La Laguna, die Zivilgarde und der Zivilschutz koordinierten eine reibungslose Absicherung der Veranstaltung. Dank ihres Einsatzes kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, sodass die Teilnehmer ungestört feiern konnten.
Bürgermeister Luis Yeray Gutiérrez hob die Bedeutung der Romería als wichtige Repräsentation der kanarischen Traditionen hervor. Er betonte den Beitrag der Landwirtschaft, der lokalen Küche sowie der folkloristischen Gruppen, die das Fest mit Leben füllen. Die Veranstaltung stärkt nicht nur das kulturelle Erbe der Region, sondern fördert auch den Tourismus und die lokale Wirtschaft. Mit ihrem einzigartigen Charakter bleibt die San Benito Abad Romería ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Kalenders auf den Kanarischen Inseln.
Quelle: tenerifeweekly.com
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