In Los Cristianos auf Teneriffa ist eine britische Frau festgenommen worden, die eine ältere Frau um rund 345.000 Euro betrogen haben soll. Die mutmaßlichen Taten ereigneten sich zwischen 2019 und 2023. Die Verdächtige hatte das Vertrauen des Opfers gewonnen, sie von ihrer Familie isoliert und anschließend Geld von deren Konten abgehoben. Nach dem Tod der älteren Frau im Jahr 2022 setzte die Frau die Abhebungen fort und wurde später wegen Diebstahls verurteilt. Trotz eines gerichtlichen Ausreiseverbots aus Großbritannien floh sie nach Teneriffa. Die britischen Behörden erließen daraufhin einen internationalen Haftbefehl, der zur Festnahme am 14. Juli führte. Die Festnahme beendet die Flucht der Beschuldigten und bringt einen Betrugsfall mit erheblichem Schaden an einer älteren Person vor Gericht. Für die Kanarischen Inseln unterstreicht der Fall die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung. Die Vorgehensweise der Täterin macht zudem auf die Anfälligkeit älterer Menschen für Betrugsdelikte aufmerksam. Die Frau befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Das weitere Verfahren wird zeigen, wie die Kooperation zwischen spanischen und britischen Justizbehörden gestaltet wird und welche Konsequenzen die Tat für die lokale Sicherheitslage hat.
Quelle: tenerifeweekly.com
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