Partido Popular fordert gemeinsame Initiative zur Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Cádiz – Ver…

Partido Popular fordert gemeinsame Initiative zur Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Cádiz

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

18 Juli, 2026

Die direkte Fährverbindung zwischen Puerto del Rosario auf Fuerteventura und Cádiz ist eingestellt worden, was erhebliche Auswirkungen auf die Insel hat. Der Partido Popular von Fuerteventura fordert daher eine einheitliche Antwort aller lokalen Akteure, um die spanische Regierung dazu zu bewegen, die Verbindung als öffentliche Dienstleistung (OSP) zu erklären und eine Wiederaufnahme durch eine staatliche Ausschreibung zu erwirken. Diese Forderung richtet sich an den Cabildo de Fuerteventura, die politischen Parteien sowie Wirtschafts- und Sozialverbände der Insel.

Bereits zuvor hatte der Partido Popular erfolgreich eine entsprechende Resolution im Cabildo durchgesetzt, die mit einstimmigem Votum verabschiedet wurde. Auch im kanarischen Parlament und im spanischen Kongress wurde das Anliegen vorgebracht, um die Bedeutung der Linie für die Insel zu unterstreichen. Der regionale Abgeordnete Fernando Enseñat forderte dabei das kanarische Regierungspräsidium auf, auf nationaler Ebene aktiv zu werden und die Verbindung zu sichern.

Die Einstellung der Fährverbindung trifft Fuerteventura insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht schwer. Nicht nur der Passagierverkehr ist betroffen, auch der Transport von Gütern wie Baumaterialien, Fahrzeugen und Lebensmitteln ist eingeschränkt. Die fehlende Direktverbindung führt zu höheren logistischen Kosten, längeren Transportzeiten und verstärkt die ohnehin bestehende doppelte Insellage, da nun Umwege über andere Inseln notwendig sind.

Um eine koordinierte Strategie zu entwickeln, schlägt der Partido Popular vor, einen runden Tisch einzuberufen. Dieser soll alle betroffenen Institutionen, die Handelskammer, Wirtschafts- und Arbeitnehmervertretungen, politische Kräfte mit Sitz im Cabildo sowie regionale Abgeordnete und Bürgermeister versammeln. Ziel ist es, eine gemeinsame Position zu erarbeiten, die geschlossen an das spanische Transportministerium übermittelt wird.

Jessica de León, Vorsitzende des Partido Popular auf Fuerteventura, betonte, dass die Sicherung der Verbindungen „alle auf Fuerteventura vereinen müsse“ und dass es sich um eine gemeinsame Sache der Insel handele, die über Parteigrenzen hinausgehe. Dagegen kritisierte Fernando Enseñat die Haltung der PSOE scharf und stellte die Verlässlichkeit der senatorialen Vertretung der Insel infrage.

Die politische Initiative des Partido Popular zeigt, dass die Wiederaufnahme der Fährlinie nicht nur eine Verkehrsfrage ist, sondern auch soziale und wirtschaftliche Bedeutung für Fuerteventura hat. Die nächsten Schritte sehen nun die Einberufung des vorgeschlagenen runden Tisches vor, um eine abgestimmte Forderung gegenüber der spanischen Regierung zu formulieren. Ein konkreter Zeitrahmen für die Wiederaufnahme der Verbindung steht bisher noch nicht fest, die Dringlichkeit der Maßnahme ist jedoch auf allen Ebenen anerkannt.

Quelle: fuerteventuradigital.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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