Am 21. Juli 2026 kam es an der Playa de La Laja in Las Palmas de Gran Canaria zu einem tragischen Badeunfall, bei dem ein etwa 12-jähriges Mädchen ums Leben kam. Ein weiterer Junge im Alter von 11 Jahren wurde mit leichten gesundheitlichen Problemen aus dem Wasser gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:36 Uhr, als der Notruf über zwei Personen in Not im Meer einging.
Die Rettungskräfte reagierten umgehend: Der Servicio de Urgencias Canario (SUC) setzte eine medizinisch ausgestattete Ambulanz, eine weitere Ambulanz mit Basisversorgung sowie ein Eingreiffahrzeug ein. Ergänzend unterstützten der Grupo de Emergencias y Salvamento (GES) mit einem Rettungshubschrauber und einer Bodeneinheit sowie die Cruz Roja Española, Salvamento Marítimo, die Guardia Civil, der Feuerwehrdienst von Las Palmas, die Policía Nacional und die Policía Local die Rettungsmaßnahmen.
Die Einsatzkräfte konnten den 11-jährigen Jungen rasch aus dem Wasser bergen. Er wurde vor Ort erstversorgt und anschließend ins Hospital Universitario Materno Infantil de Canarias gebracht. Die Suche nach dem vermissten Mädchen begann unmittelbar nach der Alarmierung. Sie erfolgte zu Land, zu Wasser und aus der Luft. Leider wurde der Körper des Kindes später im Meer aufgefunden und von einer Barkasse der Guardia Civil zum Hafen von San Cristóbal gebracht. Die Polizei leitete daraufhin die notwendigen Ermittlungen ein.
Der Vorfall verdeutlicht die Gefahren beim Baden an der Playa de La Laja, einem beliebten Strand in Las Palmas. Für Bewohner, Urlauber und Auswanderer auf Gran Canaria ist die Sicherheit am Wasser ein zentrales Thema. Die umfangreiche und koordinierte Rettungsaktion zeigt zudem die Bedeutung gut aufgestellter Notfalldienste auf den Kanaren.
Die Behörden weisen darauf hin, dass gerade Kinder beim Baden besonders geschützt werden müssen. Auch wenn die genauen Umstände des Unfalls noch untersucht werden, mahnt das Ereignis zur Vorsicht und zur Einhaltung der Strand- und Badevorschriften. Die Rettungsdienste empfehlen, Schwimmfähigkeiten realistisch einzuschätzen und Kinder niemals unbeaufsichtigt im Wasser zu lassen.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Bis dahin bleibt die Playa de La Laja als beliebter Badeort geöffnet, wobei die Sicherheit der Badegäste weiterhin höchste Priorität hat.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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