Die Feuerwehr auf Teneriffa war in den letzten Tagen bei mehreren Einsätzen gefordert. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte mehrere Flächenbrände in verschiedenen Gemeinden löschen sowie einen Fahrzeugbrand, einen Kraftstoffaustritt und zwei Unfälle bewältigen. Die schnelle Reaktion der Feuerwehr und die Unterstützung durch Polizei und weitere Helfer sorgten dafür, dass die Situationen unter Kontrolle gebracht wurden.
Am Dienstagmorgen gegen 4:45 Uhr rückten Einsatzkräfte nach Santa Cruz aus, um einen Brand in der Nähe von Wohnhäusern in der Manuel Ramos Vela Straße zu löschen. Bereits in den frühen Stunden, gegen 1:00 Uhr, hatten Feuerwehrleute aus San Miguel de Abona ein Feuer auf einer Farm in Arico bekämpft, bei dem es sich um brennendes Schnittgut und Dung handelte. Am Montagmittag gegen 12:50 Uhr kam es erneut in Santa Cruz, diesmal in der María Jiménez Straße, zu einem Flächenbrand, der ebenfalls erfolgreich gelöscht wurde.
Am späten Montagnachmittag gegen 17:15 Uhr griffen die Einsatzkräfte bei Icod de los Vinos zu Löschmitteln, um einen Fahrzeugbrand auf der Autobahn TF-5 zu löschen. Die Feuerwehr wurde dabei von der Straßenwartung unterstützt, was ein schnelles Eingreifen ermöglichte. Am selben Tag gegen 14:00 Uhr beseitigten Feuerwehrleute aus Guía de Isora auf der Avenida Barranco de Las Torres in Adeje einen Kraftstoffaustritt. Sie setzten spezielle Bindemittel ein, um die Fahrbahn zu säubern und den Verkehr nach kurzer Sperrung wieder freizugeben.
Neben den Bränden waren die Retter auch bei Unfällen gefordert. Am Montagnachmittag gegen 12:20 Uhr halfen Einsatzkräfte in San Andrés einem jungen Mann, der etwa vier Meter tief in eine Grube gestürzt war. Der Sanitätsnotfalldienst war bereits vor Ort, während die Feuerwehr den Verletzten stabilisierte und für den Transport vorbereitete. Bereits am Morgen, gegen 10:25 Uhr, reagierten Feuerwehrleute aus San Miguel auf einen Verkehrsunfall auf dem Camino Lomo de La Hoya, bei dem ein Fahrzeug überschlagen hatte. Dort sicherten sie die Unfallstelle, trennten die Autobatterie ab und koordinierten die Versorgung der Beteiligten mit Rettungskräften und Polizei.
Die Einsätze führten teilweise zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen in den betroffenen Gebieten. Die Zusammenarbeit verschiedener Behörden und Fachkräfte erwies sich als entscheidend, um die Gefahren schnell zu beseitigen und Verletzte zu versorgen. Die Vorfälle verdeutlichen die Bedeutung einer gut organisierten Notfallinfrastruktur auf Teneriffa, insbesondere in Zeiten erhöhter Trockenheit und bei steigendem Verkehrsaufkommen. Einwohner, Urlauber und Auswanderer sollten die aktuellen Sicherheitsinformationen beachten und bei Unfällen oder Bränden umgehend die Notrufnummern kontaktieren, um schnelle Hilfe zu ermöglichen.
Quelle: tenerifeweekly.com
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