Fünf Jahre 30-km/h-Tempolimit in spanischen Städten: Weniger Verkehrstote auch auf den Kanaren – Behörden (Guardia Ci…

Fünf Jahre 30-km/h-Tempolimit in spanischen Städten: Weniger Verkehrstote auch auf den Kanaren

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

28 Juli, 2026

Seit fünf Jahren gilt in spanischen Städten mit Einbahnstraßen ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde. Diese Regelung hat zu einer deutlichen Verringerung der Verkehrstoten geführt. Aktuelle Zahlen der Dirección General de Tráfico (DGT) zeigen, dass seit der Einführung des Limits im Jahr 2019 die Zahl der tödlichen Unfälle mit Radfahrern um 19 Prozent zurückgegangen ist, bei Fußgängern sank sie um mehr als 16 Prozent. Insgesamt wurden 2024 fast fünf Prozent weniger Verkehrstote in den Städten verzeichnet als fünf Jahre zuvor.

Die strengeren Geschwindigkeitsbegrenzungen wirken sich besonders in Großstädten mit hohem Verkehrsaufkommen positiv aus. Von den Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern konnten fast vier von zehn eine Abnahme der Unfallzahlen melden. Darunter sind Städte wie Bilbao, Madrid, Barcelona und Valencia. Besonders hervorzuheben ist die Stadt Telde auf den Kanaren, die 2024 keine Verkehrstoten auf Straßen mit 30-km/h-Limit verzeichnete.

Die Einhaltung des Tempolimits wird mit Bußgeldern und Punkten im Führerschein streng sanktioniert. Wer die erlaubte Geschwindigkeit um mehr als 50 km/h überschreitet, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 600 Euro rechnen, dazu kommen bis zu sechs Punkte Abzug. So gelten zum Beispiel für das Fahren mit mehr als 80 km/h auf einer 30-km/h-Straße sehr hohe Strafen, die nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch das Bewusstsein der Fahrer für die Risiken im Stadtverkehr schärfen sollen.

Das Tempolimit ist eine wichtige Maßnahme, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität in den Städten zu verbessern. Die niedrigere Geschwindigkeit verringert nicht nur das Risiko schwerer Unfälle, sondern auch Lärm und Luftverschmutzung. Gerade in Zeiten, in denen neue Mobilitätsformen wie E-Scooter und mehr Fahrräder den Straßenraum teilen, ist ein harmonisches und sicheres Miteinander nur durch angemessene Geschwindigkeitsbegrenzungen möglich.

Für Bewohner, Touristen und Auswanderer auf den Kanaren bedeutet die Regelung eine wichtige Orientierungshilfe im Straßenverkehr. Die Erfolge in Städten wie Telde verdeutlichen, dass das Tempolimit einen spürbaren Beitrag zu mehr Sicherheit leistet. Wer sich an die Vorgaben hält, schützt nicht nur sich selbst, sondern trägt auch zu einer entspannteren Verkehrssituation bei.

Die Kontrolle und Ahndung von Verstößen wird weiterhin konsequent umgesetzt, um die positiven Effekte der Maßnahme zu sichern. Autofahrer sollten daher besonders in Städten auf den Kanaren die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten, da die Strafen bei Überschreitungen deutlich spürbar sind. Das 30-km/h-Tempolimit bleibt damit ein zentraler Baustein für einen sichereren und lebenswerteren Straßenverkehr in ganz Spanien, auch über die Kanaren hinaus.

Quelle: elperiodico.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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