Teneriffa nutzt 30 Rettungsdrohnen zur Senkung von Ertrinkungsunfällen auf Teneriffa (Playa Fanabe)

Teneriffa nutzt 30 Rettungsdrohnen zur Senkung von Ertrinkungsunfällen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

30 Juli, 2026

Teneriffa verstärkt seine Wasserrettung mit 30 neuen Drohnen, die speziell für Einsätze an der Küste entwickelt wurden. Diese unbemannten Wasserfahrzeuge können Personen in Not schneller erreichen, Schwimmhilfen an sie bringen und Rettungskräfte direkt zum Einsatzort transportieren. Nach dem Einsatz unterstützen sie zudem beim sicheren Rückweg von Rettern und Geretteten. Dadurch soll die Reaktionszeit bei Notfällen deutlich verkürzt und die Sicherheit sowohl für die Opfer als auch für die Einsatzkräfte erhöht werden.

Zwei der Drohnen sind fest beim Konsortium der Feuerwehr Teneriffa stationiert, während die übrigen 28 den Küstengemeinden der Insel zugeordnet sind. Dort werden die Einsatzteams in der Handhabung geschult, um die Geräte effektiv in ihre Rettungsabläufe zu integrieren. Die Drohnen verfügen über Kameras zur Ortung von Personen in Seenot und können auch bei rauer See eingesetzt werden. Sie sind in der Lage, Wellengang zu überwinden, indem sie untertauchen, und besitzen eine Betriebsdauer von etwa einer Stunde.

Begleitet wird die Einführung der Drohnen von einem neuen Einsatzprotokoll, das standardisierte Abläufe bei Wasserrettungen festlegt. Ziel ist es, die verschiedenen Rettungsressourcen besser zu koordinieren und gerade in den kritischen ersten Minuten einer Notlage schneller und sicherer zu handeln. Besonders bei schwierigen Bedingungen wie starkem Wellengang oder starken Strömungen bietet der Einsatz der Drohnen entscheidende Vorteile, da so ein Risiko für die Retter beim Schwimmen minimiert wird.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der Wasserrettungseinsätze auf Teneriffa fast verdoppelt. Insgesamt registrierte die Feuerwehr 625 Einsätze, darunter 164 Rettungen aus dem Meer und 26 Todesfälle durch Ertrinken. Dabei konzentrieren sich etwa 40 Prozent der Rettungseinsätze und die Hälfte der tödlichen Unfälle auf sieben besonders gefährliche Küstenabschnitte der Insel.

Die neue Drohnentechnologie soll hier ansetzen und die Sicherheit für Badegäste, Einheimische und Urlauber gleichermaßen erhöhen. Durch die schnellere Lokalisierung und Versorgung von Menschen in Not können diese lebensrettenden Geräte dazu beitragen, die Zahl der Ertrinkungsunfälle zu verringern und die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit zu entlasten.

Für Einwohner, Touristen und Auswanderer auf Teneriffa bedeutet das, dass künftig an den gefährlichsten Küstenabschnitten modernste Technik zum Schutz bereitsteht. Die Gemeinden werden weiterhin geschult, um die Drohnen optimal zu nutzen und die Rettungseinsätze effizient zu gestalten. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sich der Einsatz der wasserbasierten Drohnen in der Praxis bewährt und ob die Zahl der Wasserunfälle dadurch nachhaltig gesenkt werden kann.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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