Die Insel Teneriffa hat ab Samstag strenge Brandschutzmaßnahmen der Stufe 2 eingeführt, um der erhöhten Waldbrandgefahr durch die anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen verbieten den Zugang zu Erholungsgebieten und Campingplätzen sowie die Nutzung motorisierter Fahrzeuge auf Waldwegen. Auch Barbecues, Lagerfeuer, Feuerwerkskörper und das Rauchen sind in den Risikozonen untersagt. Zudem wurden Outdoor-Veranstaltungen und bestimmte Aktivitäten wie die Überwachung der Mufflon-Population abgesagt. Die Inselregierung unter Leitung von Präsidentin Rosa Dávila bittet die Bevölkerung um Verständnis und Kooperation, um zu verhindern, dass kleine Zwischenfälle zu größeren Bränden eskalieren. Blanca Pérez, Stadträtin für Natürliche Ressourcen und Sicherheit, betont die Notwendigkeit dieser vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz der Natur und der Bewohner. Während der Hitzeperiode wird den Einwohnern und Besuchern geraten, viel zu trinken, Sonnenschutz zu verwenden, leichte Kleidung zu tragen und die Mittagszeit im Schatten zu verbringen. Besonders gefährdete Gruppen wie Kinder, Senioren und chronisch Kranke sollen besondere Vorsicht walten lassen. Die aktuelle Situation erfordert die strikte Einhaltung der Verbote, um die Sicherheit auf der Insel zu gewährleisten. Wie lange die Maßnahmen gelten, hängt von der weiteren Entwicklung der Hitze und der Brandgefahr ab und wird von den Behörden laufend bewertet.
Quelle: tenerifeweekly.com
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