Am vergangenen Wochenende führte die Hitzewelle auf Teneriffa zu einem massiven Verkehrschaos auf der TF-11 zum Strand Las Teresitas in San Andrés. Trotz der vom Ayuntamiento de Santa Cruz eingerichteten bevorzugten Busspur kam es bereits ab den Morgenstunden zu langen Fahrzeugschlangen und erheblichen Staus. Die hohen Temperaturen lockten viele Besucher an den beliebten Strand, was das Verkehrsaufkommen stark ansteigen ließ.
Die Warteschlangen der Autos zogen sich bis zur Höhe des alten Ozeanografischen Museums, und auch der Busverkehr blieb im Stau stecken, insbesondere auf der Avenida Marítima von San Andrés. Die Busspur, die vom Kreisverkehr der Fischereihafenanlage bis zum Ende der Avenida Marítima führt und den öffentlichen Nahverkehr priorisieren sollte, brachte keine Zeitersparnis. Die Polizei vor Ort erklärte, dass diese Maßnahme das Verkehrsproblem nicht effektiv löse und im Gegenteil zu einer Überlastung auf den übrigen Straßenabschnitten führe.
Die Einrichtung der bevorzugten Busspur erfolgte nach dem Protokoll des Centro de Coordinación Operativa de la Administración Local (Cecopal) angesichts der prognostizierten hohen Temperaturen und der erwarteten Besucherzahl. Ziel war es, den öffentlichen Verkehr flüssiger zu gestalten, doch die Umsetzung konnte dem starken Ansturm nicht gerecht werden.
Die Polizei und lokale Behörden prüfen derzeit weitere Maßnahmen, um die Verkehrssituation bei solchen Wetterlagen zu verbessern. Für Bewohner, Urlauber und Auswanderer auf Teneriffa bedeutet dies, dass trotz der vorhandenen Busspur mit Verzögerungen zu rechnen ist und alternative Anfahrtsmöglichkeiten zum Strand Las Teresitas in Erwägung gezogen werden sollten.
Ob und wann die Busspur angepasst oder ergänzt wird, bleibt offen. Die Verantwortlichen kündigen an, die Situation weiterhin zu beobachten und bei Bedarf neue Verkehrsregeln zu erlassen, um die Erreichbarkeit des Strandes bei hoher Besucherzahl sicherzustellen.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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