CEOE Tenerife warnt vor Fleischmangel und steigenden Kosten auf den Kanaren – Einkaufen (Spar Lebensmittelmarkt)

CEOE Tenerife warnt vor Fleischmangel und steigenden Kosten auf den Kanaren

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

14 August, 2026

Die Wirtschaftslage auf den Kanarischen Inseln steht vor erheblichen Herausforderungen, die sich besonders im kommenden Herbst verschärfen könnten. Die CEOE Tenerife hat vor einem möglichen Versorgungsengpass bei Fleischprodukten gewarnt, der die Hälfte des Marktes für Geflügel und Rindfleisch betreffen könnte. Grund dafür sind die jüngst verhängten gesundheitlichen Importbeschränkungen für Fleisch aus Brasilien, die die Versorgungssituation deutlich verschlechtern.

Diese Entwicklung wird durch die neue EU-Verordnung zur Verpackung von Lebensmitteln zusätzlich belastet. Die Vorschriften zwingen Unternehmen der Fleischbranche zu hohen Investitionen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. Die anfallenden Kosten sind so erheblich, dass sie kaum ohne Preissteigerungen an Verbraucher und Gastronomie weitergegeben werden können. Gleichzeitig kommt die schrittweise Abschaffung öffentlicher Hilfen hinzu, was die finanzielle Belastung der Betriebe weiter erhöht und den Inflationsdruck auf die Verbraucherpreise verstärkt.

Die Konsequenzen für die Verbraucher auf den Kanaren sind spürbar: Steigende Preise für Fleischprodukte werden die Ausgaben im Bereich Lebensmittel und Gastronomie anheben. Für Einwohner und Urlauber bedeutet dies eine Verteuerung des Alltags und der Urlaubsversorgung. Unternehmen im Gastgewerbe sehen sich mit höheren Einkaufspreisen konfrontiert, die ihre Wettbewerbsfähigkeit und Gewinnmargen beeinträchtigen können.

Die CEOE Tenerife hebt hervor, dass die aktuelle wirtschaftliche Stabilität in der Provinz Santa Cruz de Tenerife durch diese Entwicklungen gefährdet ist. Die Organisation fordert die öffentlichen Stellen dazu auf, die Situation genau zu beobachten und die regulatorischen Auflagen zu flexibilisieren, um den Unternehmen Handlungsspielräume zu verschaffen. Die Kombination aus Investitionszwang, steigenden Kosten und dem Wegfall staatlicher Unterstützung stellt einen kritischen Punkt in einer ohnehin unsicheren globalen Wirtschaftslage dar.

Parallel dazu meldet die CEOE Tenerife eine anhaltend hohe Inflation auf den Kanaren. Im Juli wurden Preissteigerungen von 3,4 Prozent registriert, was über den als stabilitätsverträglich angesehenen Werten liegt. Die anhaltenden inflationsbedingten Kostensteigerungen könnten die Europäische Zentralbank zu einer restriktiveren Geldpolitik zwingen. Dies hätte zur Folge, dass Kredite für Familien und Unternehmen teurer werden, was Investitionen, Wachstum und Beschäftigung negativ beeinflussen könnte.

Die Kombination aus Lieferengpässen, höheren Produktionskosten und der Inflationsentwicklung wirkt sich somit direkt auf die Kaufkraft der Kanarenbewohner aus und stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Die CEOE Tenerife betont die Dringlichkeit, Maßnahmen zu ergreifen, um die wirtschaftlichen Belastungen zu mildern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Wie sich die Lage im Herbst konkret entwickelt, hängt auch von der Reaktion der Behörden und der globalen Wirtschaftsdynamik ab.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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