Am 27. August 2026 gegen 19:35 Uhr wurde der kanarische Notruf 112 über einen plötzlichen Zusammenbruch eines Mannes im García Sanabria Park in Santa Cruz de Tenerife informiert. Die Leitstelle leitete den Einsatz an die zuständigen Einheiten weiter, woraufhin der Servicio de Urgencias Canario (SUC) und die örtliche Polizei alarmiert wurden.
Der koordinierende Krankenpfleger des SUC führte während des Notrufs eine erste Einschätzung durch und wies den Anrufer an, den Zustand des Betroffenen zu überprüfen. Da der Mann nicht mehr atmete, gab er Anweisungen zur Durchführung der grundlegenden Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW). Unter den Anwesenden war auch ein Arzt, der bereits mit Wiederbelebungsmaßnahmen begann.
Nach Eintreffen des medizinischen Personals übernahmen die Sanitäter die erweiterten Reanimationsmaßnahmen und konnten den Herz-Kreislauf-Stillstand erfolgreich rückgängig machen. Der 69-jährige Patient wurde stabilisiert und anschließend in einem kritischen Zustand mit der medizinisch ausgestatteten Ambulanz ins Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria gebracht.
Die Polizei unterstützte während des Einsatzes die Rettungskräfte vor Ort.
Dieser Vorfall verdeutlicht die Bedeutung schneller und koordinierter Reanimationsmaßnahmen bei plötzlichen Herzstillständen. Die unmittelbare Anleitung durch den Notdienst und die Bereitschaft von Anwesenden, erste Maßnahmen zu ergreifen, können lebensrettend sein. Für die Bewohner und Besucher von Santa Cruz de Tenerife ist es wichtig, sich der Notrufnummer 112 bewusst zu sein und im Ernstfall zügig zu handeln.
Der Fall zeigt zudem die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften auf den Kanaren, die bei medizinischen Notfällen unverzüglich reagieren. Die weitere medizinische Versorgung des Patienten erfolgt im Krankenhaus, wo sein Zustand weiterhin kritisch bleibt.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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