Auf der Insel Fuerteventura laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten an drei Bildungseinrichtungen, die mit insgesamt mehr als 206.000 Euro vom Bildungsministerium der Kanarischen Regierung finanziert werden. Die Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen finden am CEPA Fuerteventura Norte in Puerto del Rosario, am IES La Oliva sowie am CEIP Tuineje statt und sollen die Infrastruktur der Schulen verbessern.
Die größte Investition fließt in den CEPA Fuerteventura Norte, ein Zentrum für Erwachsenenbildung. Dort werden für rund 93.200 Euro die bisher auf verschiedene Gebäude verteilten Einrichtungen zusammengeführt. Ein Gebäude auf dem Gelände, das zuvor für die Betreuung minderjähriger Migranten genutzt wurde, wird nun umfunktioniert. Dadurch erhält der CEPA ab dem kommenden Schuljahr eine eigene, unabhängige und zentralisierte Unterkunft, was den Betrieb und die Organisation des Zentrums deutlich verbessern soll.
Im Norden der Insel baut das IES La Oliva seine Kapazitäten aus. Für mehr als 70.000 Euro entstehen zwei neue Klassenräume, die das Angebot ergänzen, nachdem im vergangenen Jahr bereits zwei weitere Räume hinzugekommen waren. Die Erweiterung ist eine direkte Reaktion auf die steigende Schülerzahl in der Gemeinde La Oliva und soll den Unterrichtsbetrieb vor allem in den kommenden Jahren entlasten.
Im südlichen Teil der Insel werden am CEIP Tuineje dringende Sanierungsarbeiten durchgeführt. Für knapp 43.000 Euro werden dort alte Türen und Fenster ersetzt, die sich in einem schlechten Zustand befinden. Diese Erneuerungen dienen dem Erhalt der Gebäudequalität und der Sicherheit der Schüler und Lehrer. Die Verantwortung für diese Arbeiten liegt beim Rathaus von Tuineje, das die Instandhaltung der Schulgebäude übernimmt.
Die Maßnahmen wurden von der lokalen Abgeordneten des Partido Popular, María Saavedra, als Beleg für die kontinuierliche Unterstützung der Bildungsbedürfnisse auf Fuerteventura gewürdigt. Sie betonte, dass die Arbeiten gezielt geplant wurden, um den Anforderungen der Schulgemeinschaft gerecht zu werden, und hob die Rolle der Bildungsdirektorin der Insel, Yurena Pérez, sowie ihres Teams hervor, die die Koordination der Bauprojekte übernommen haben, damit die Einrichtungen rechtzeitig zum neuen Schuljahr einsatzbereit sind.
Die Investitionen decken unterschiedliche Bereiche und Regionen der Insel ab und sollen die Bildungsinfrastruktur auf Fuerteventura nachhaltig stärken. Mit der Fertigstellung der Arbeiten vor Beginn des neuen Schuljahres wird erwartet, dass die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal verbesserte Bedingungen vorfinden. Die Fortsetzung solcher gezielter Investitionen dürfte auch künftig eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Bildungslandschaft auf der Insel spielen.
Quelle: lavozdefuerteventura.com
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