Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat eine Finanzspritze von 650.786,66 Euro vom kanarischen Sozialministerium erhalten, um die sozialen Grundleistungen für bedürftige Personen und Familien zu verstärken. Das Geld stammt aus dem Bereich für Soziales, Gleichstellung, Jugend, Kindheit und Familie der Regionalregierung und soll gezielt die Leistungen unterstützen, die von den städtischen Sozialdiensten verwaltet werden.
Diese Mittel werden insbesondere für die sogenannten Wirtschaftlichen Leistungen bei besonderem Bedarf (PEEN) und für Wirtschaftliche Leistungen im sozialen Notfall (PEES) verwendet. Diese Hilfen sollen die grundlegenden Ausgaben von Menschen und Familien abdecken, die die festgelegten Voraussetzungen erfüllen. Die Vergabe erfolgt anhand der städtischen Ordnung, bei der unter anderem das Einkommen, die Anzahl der Familienmitglieder und die finanzielle Lage der Antragsteller berücksichtigt werden.
Bereits in den ersten acht Monaten dieses Jahres hat die Stadt rund 1,59 Millionen Euro für solche sozialen Unterstützungsleistungen bereitgestellt. Die neue Förderung deckt den Zeitraum vom 1. Juni 2025 bis zum 31. Mai 2026 ab und ist Teil der Maßnahmen des kanarischen Landes, die sozialen Dienste der Kommunen zu stärken.
Sozialstadträtin Carmen Luz Vargas betont, dass diese zusätzlichen Mittel es ermöglichen, die finanziellen Hilfen zu erhöhen und so gezielter Menschen in prekären Lebenssituationen zu unterstützen. Die Stadt setzt damit ihren Kurs fort, soziale Sicherheit für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten und die Lebensqualität in der Gemeinde zu verbessern.
Für die Betroffenen bedeutet dies, dass sie auch im kommenden Jahr auf verlässliche finanzielle Unterstützung bei existenziellen Ausgaben zählen können. Die Frist für die Nutzung dieser Mittel erstreckt sich über zwölf Monate, was eine kontinuierliche Hilfe und Planungssicherheit für die sozialen Dienste und die Hilfesuchenden bietet.
Quelle: laprovincia.es
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