Die Arbeiten zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur auf Fuerteventura erfahren eine wesentliche Anpassung: Das Projekt zur neuen Straßenverbindung zwischen Puerto del Rosario und La Caldereta wird mit einem zusätzlichen Budget von etwa 8,65 Millionen Euro ausgestattet. Das entspricht einem Kostenanstieg von 9,4 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Plan, womit sich die Gesamtkosten auf rund 100,75 Millionen Euro erhöhen. Gleichzeitig wurde die Fertigstellung der Baumaßnahmen auf den 31. Oktober 2027 verschoben.
Die Anpassungen am Bauprojekt wurden notwendig, um auf Herausforderungen zu reagieren, die während der Ausführung der Arbeiten aufgetreten sind. Dazu zählen unter anderem Änderungen bei den Verkehrsführungen, beim Erhalt und der Instandhaltung der bestehenden FV-3, sowie bei Entwässerungssystemen, Straßenbelägen und Stützmauern. Besonders auffällig ist die Änderung der Mauerbauweise am Anschluss La Hondura, wo ursprünglich geplante Erdmauern durch Sichtbetonmauern mit Naturstein ersetzt werden.
Das Projekt, das von der Dirección General de Infraestructura Viaria im Auftrag der kanarischen Regierung umgesetzt wird, erstreckt sich über die Gemeinden Puerto del Rosario und La Oliva. Ziel ist es, eine strategisch wichtige Verkehrsachse auf Fuerteventura zu vollenden, die die FV-1 fortführt und die Verbindungen zu den Straßen FV-3 und FV-2 verbessert. Die neue Autobahn und ihre Anbindungen, darunter der Anschluss bei Antigua, sollen die Erreichbarkeit des Stadtzentrums von Puerto del Rosario sowie die Verbindung zur FV-20 gewährleisten.
Für die Bewohner der Insel und die zahlreichen Besucher bedeutet die Erweiterung der Bauzeit eine längere Phase mit möglichen Verkehrsbehinderungen und Umleitungen, die durch die erforderlichen Anpassungen an den Verkehrsflüssen bedingt sind. Gleichzeitig verbessert die neue Infrastruktur langfristig die Mobilität und Sicherheit im Norden der Insel.
Die Entscheidung zur Modifikation des Bauvorhabens zeigt, dass der Ausbau der Verkehrswege auf Fuerteventura weiterhin eine Priorität der kanarischen Regierung ist, um den gestiegenen Anforderungen an die Straßeninfrastruktur gerecht zu werden. Die Verlängerung der Bauzeit bis Ende Oktober 2027 gibt den Verantwortlichen mehr Spielraum, um die Arbeiten unter Berücksichtigung der neuen Herausforderungen sorgfältig abzuschließen.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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