Die Kanarischen Inseln stehen seit Sonntag unter dem Einfluss eines neuen Calima-Ereignisses, das mit einem Anstieg der Temperaturen einhergeht. Die staatliche Wetteragentur Aemet hat für Lanzarote und Fuerteventura gelbe Warnungen wegen Hitze und Staub in der Luft herausgegeben. Besonders betroffen sind die Innenbereiche dieser östlichen Inseln sowie die Mittelgebirgs- und Hochlagen der übrigen Inseln, wo die Calima besonders stark ausgeprägt ist. Die Temperaturen steigen allgemein an, wobei die größten Zunahmen in den Mittelgebirgsregionen und Höhenlagen erwartet werden.
Am Sonntag zeigen sich in den tieferen Lagen der nördlichen Bereiche der gebirgigen Inseln noch zeitweise Wolken, die im Tagesverlauf jedoch auflockern und überwiegend sonniges Wetter ermöglichen. Die übrigen Inseln haben überwiegend klare bis leicht bewölkte Himmel. Der Wind weht mäßig aus Nord- bis Nordost und lässt nach dem Mittag an Stärke nach.
Am Montag, dem 14. September, verstärkt sich die Hitzephase deutlich. Die Aemet prognostiziert für Lanzarote und Fuerteventura Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad Celsius, vor allem in den Innenregionen. Diese beiden Inseln bleiben aufgrund der hohen Staubkonzentrationen in der Luft weiterhin mit gelben Warnungen belegt. Auch auf Gran Canaria werden lokal Temperaturen bis zu 34 Grad erwartet, insbesondere in den mittleren Höhenlagen mit Südausrichtung.
Parallel zur Hitze und Calima besteht weiterhin eine Vorwarnung für Waldbrandgefahr in den westlichen Inseln El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa sowie Gran Canaria. Die Kombination aus trockener Luft und erhöhten Temperaturen erhöht das Risiko für Brände in diesen Regionen.
Für die Bewohner und Besucher der Kanaren bedeutet diese Wetterlage, dass sie sich auf heiße und staubige Tage einstellen müssen. Insbesondere Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten Vorsicht walten lassen. Die Staubbelastung kann die Luftqualität beeinträchtigen und die Sichtweite einschränken. Zudem ist erhöhte Vorsicht im Umgang mit offenem Feuer geboten, um Waldbrände zu vermeiden.
Die Wetteragentur empfiehlt, die aktuellen Warnmeldungen zu verfolgen, da sich die Situation schnell ändern kann. Die Calima und Hitze werden voraussichtlich mindestens bis Dienstag anhalten, ehe eine allmähliche Abkühlung erwartet wird. Bis dahin sollten entsprechende Schutzmaßnahmen gegen Hitze und Staub getroffen werden.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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