Internationaler Papageienkongress stärkt Schutzbemühungen auf Teneriffa auf Teneriffa (Loro Parque)

Internationaler Papageienkongress stärkt Schutzbemühungen auf Teneriffa

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

19 September, 2026

Auf Teneriffa fand der XI. Internationale Papageienkongress statt, der 800 Experten aus 57 Ländern zusammenbrachte. Das viertägige Treffen zielte darauf ab, das Wissen über Papageien zu vertiefen und praktische Maßnahmen für ihren Schutz zu fördern. Veranstaltet wurde der Kongress von Loro Parque und der Loro Parque Foundation, unterstützt vom kanarischen Regierungspräsidium, dem Cabildo de Tenerife und der Stadt Puerto de la Cruz. Das Ereignis markierte zugleich das 40-jährige Jubiläum dieser bedeutenden Fachveranstaltung, die seit 1986 regelmäßig stattfindet.

Der Kongress zeigte, wie sich die Forschung zu Papageien von einfachen Beobachtungen hin zu spezialisierten Wissenschaftsbereichen wie Genetik und Veterinärmedizin entwickelt hat. Experten präsentierten neue Erkenntnisse zu den Herausforderungen für Papageienarten, die für die Teilnehmer von großem Interesse waren. Besonders hervorgehoben wurde die Arbeit von Dr. Michael Lierz von der Justus-Liebig-Universität, dessen Beiträge von der Fachwelt ausgezeichnet wurden.

Ein wichtiger Fortschritt für den Artenschutz wurde mit der Zusage aus Thailand verkündet, ein Paar Stenolophus-Palmkakadus an die Loro Parque Foundation zu übergeben. Diese Maßnahme unterstützt die genetische Erhaltung bedrohter Papageienarten. Zudem wurde mit dem „Leaders Breakfast“ eine neue Plattform geschaffen, die informelle Gespräche zwischen Experten fördert und den fachlichen Austausch vertieft.

Während des Kongresses hatten die Teilnehmer täglich Gelegenheit, das Zuchtzentrum der Loro Parque Foundation in La Vera zu besichtigen. Dort befindet sich die weltweit größte lebende Genbank für Papageien, die als bedeutendes Instrument für den Erhalt der Arten gilt. Die Besuche ermöglichten es, theoretische Erkenntnisse mit praktischen Schutzmaßnahmen zu verknüpfen.

Neben den Fachvorträgen und Diskussionen wurden auch gesellschaftliche Veranstaltungen organisiert, darunter die Tropical Night am Lago Martiánez und eine Beach Party im Siam Park. Diese Events sollten nicht nur das Gemeinschaftsgefühl stärken, sondern auch die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten Teneriffas hervorheben.

Im Anschluss an den Kongress fanden vom 18. bis 20. September praktische Workshops im Loro Parque statt. Dort wurden Themen wie Aufzucht von Jungvögeln, Ernährung und Krankheitsprävention vertieft, wobei führende Spezialisten ihr Wissen weitergaben. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Tierärzten, Züchtern und Naturschützern angesichts zunehmender Umweltprobleme.

Teneriffa festigt damit seine Rolle als internationaler Treffpunkt für die Papageienforschung und den Artenschutz. Die Ergebnisse und Kontakte des Kongresses werden die Schutzarbeit für Papageien in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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