Das Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria auf Teneriffa wird mit einem neuen hochmodernen PET-CT-Gerät ausgestattet, das die diagnostische und therapeutische Versorgung im Bereich der Nuklearmedizin deutlich verbessern soll. Die Anschaffung erfolgt durch die Kanarische Gesundheitsbehörde im Rahmen einer Investition von insgesamt 4,5 Millionen Euro, die teilweise durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert wird. Das neue Gerät ergänzt die bereits vorhandene Ausstattung und ist speziell für die Behandlung komplexer Erkrankungen, vor allem in der Onkologie, von großer Bedeutung.
Die PET-CT-Technologie verbindet hochauflösende molekulare Bildgebung mit anatomischen Aufnahmen und ermöglicht so eine präzisere Früherkennung, Stadieneinteilung und Therapieverfolgung von Krankheiten. Dadurch können personalisierte Behandlungspläne besser entwickelt und umgesetzt werden. Neben der klinischen Anwendung ist das Gerät auch ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der medizinischen Forschung und Lehre am Krankenhaus, das als universitärer Standort fungiert.
Die Anschaffung umfasst neben dem Gerät selbst auch dessen Installation, Inbetriebnahme und die Entfernung des bisherigen PET-CT-Systems. Für die Wartung nach Ablauf der achtjährigen Garantie wird eine zusätzliche Summe bereitgestellt. Die Verfügbarkeit des neuen PET-CT im Haus verhindert künftig Verlegungen von Patienten zu anderen Kliniken, was die Zugangszeiten zu Diagnostik verkürzt und die Abläufe im Krankenhaus optimiert.
Die technische Aufrüstung ist Teil eines strategischen Programms zur Modernisierung des Gesundheitswesens auf den Kanaren. Sie trägt zur Verbesserung der Versorgungsqualität bei und stärkt die Position des Krankenhauses im Bereich der klinischen Bildgebung und der Forschung. Das Projekt befindet sich derzeit in der Ausschreibungsphase mit einer Frist zur Einreichung von Angeboten bis zum 27. Mai 2026. Die Umsetzung ist für einen Zeitraum von vier Monaten vorgesehen.
Für Patienten bedeutet das neue Gerät eine schnellere und genauere Diagnostik bei komplexen Erkrankungen, insbesondere Krebserkrankungen. Für die medizinische Fachwelt eröffnet es neue Möglichkeiten in der präzisen Behandlung und im klinischen Forschungsumfeld. Insgesamt stellt die Investition einen wichtigen Schritt dar, um die Gesundheitsversorgung auf den Kanaren zukunftsfähig und effizient zu gestalten.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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