Unicef hat auf den Kanarischen Inseln mobile Einheiten ins Leben gerufen, um die psychische Gesundheit von Migrantenkindern zu fördern. Dies wurde von der neuen Präsidentin von Unicef Spanien, María Ángeles Espinosa, bekannt gegeben, die sich am Dienstag mit dem Präsidenten der Kanaren, Fernando Clavijo, und der Sozialministerin, Candelaria Delgado, traf. Die Initiative erhält Unterstützung vom Ministerium für Gesundheit und der kanarischen Gesundheitsbehörde.
Die mobilen Einheiten richten sich speziell an Kinder, die aufgrund ihrer Lebensgeschichte und der Migration besondere psychologische Unterstützung benötigen. Espinosa betonte, dass diese Kinder nicht adäquat durch die regulären Programme zur psychischen Gesundheit betreut werden können. Ziel ist es, die Unterstützung auch auf unbegleitete Minderjährige in Schutzzentren auszuweiten.
Die Arbeit der mobilen Einheiten wird nicht nur auf den Kanaren, sondern auch in anderen autonomen Gemeinschaften wie Aragón, Castilla-La Mancha und La Rioja durchgeführt, wo die Struktur jedoch an die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Region angepasst ist. In allen Regionen besteht das Ziel darin, die Kinder während ihrer Integration und bei psychischen Problemen zu begleiten.
Espinosa hob die Zusammenarbeit zwischen dem Staat und den autonomen Gemeinschaften als vorbildlich hervor und betonte die Notwendigkeit, die Rechte der Migrantenkinder zu wahren. Sie forderte, dass die aufnehmenden Gemeinschaften angemessene Bedingungen schaffen, um die Rechte dieser Kinder zu gewährleisten. Unicef wird die Einhaltung dieser Standards weiterhin überwachen und sicherstellen, dass die Transfers der Kinder unter Berücksichtigung ihrer Rechte erfolgen.
Quelle: el diario canarias ahora
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