Neue Regelungen für die Gastronomie: Schutzmaßnahmen bei Hitze und Wetter – Kulinarik (Restaurant)

Neue Regelungen für die Gastronomie: Schutzmaßnahmen bei Hitze und Wetter

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Geschrieben von Thomas John - Kanaren Nachrichten Redaktion

27 April, 2026

Mit dem Beginn des Sommers erhöht sich die Aktivität im Gastgewerbe, insbesondere durch die Nutzung von Terrassen. In diesem Jahr gilt jedoch ein neuer regulatorischer Rahmen, der durch die Zustimmung der Gewerkschaften FeSMC-UGT und CCOO Servicios sowie der Verbände Hostelería de España und CEHAT zum VI. Arbeitsvertrag für den Gastronomiesektor (ALEH) eingeführt wurde. Diese Anpassung zielt darauf ab, den Sektor an aktuelle gesetzliche und soziale Gegebenheiten anzupassen und spezifische Schutzmaßnahmen für die heißen Monate zu implementieren.

Der ALEH regelt die Arbeitsbedingungen in ganz Spanien und umfasst Aspekte von der beruflichen Klassifizierung bis zur funktionalen Mobilität. Die jüngste Änderung fokussiert sich auf die Verbesserung der Arbeitsqualität und die physische Sicherheit in Anbetracht klimatischer Bedingungen. Eine wesentliche Neuerung ist die Einführung von Vorschriften zur Prävention von klimatischen Risiken und Naturkatastrophen in den Arbeitsschutzplänen der Unternehmen, die direkt an die Warnungen der staatlichen Meteorologieagentur (Aemet) gebunden sind.

Unter dem neuen Abkommen sind Gastronomiebetriebe verpflichtet, spezifische Pläne für extreme Hitze, Überschwemmungen oder Schneefälle zu erstellen. Bei der Ausgabe von orangefarbenen oder roten Warnungen durch die Meteorologiebehörden müssen die Betriebe Maßnahmen ergreifen, um die Arbeitszeit zu verkürzen oder die Außenaktivitäten einzustellen, wenn keine ausreichenden Schutzmaßnahmen vorhanden sind. Um den Betrieb auf den Terrassen aufrechtzuerhalten, müssen präventive Maßnahmen wie Kühlungssysteme installiert werden. Bei extremen Risiken und unzureichenden technischen Mitteln muss die Terrasse geschlossen bleiben, sodass nur im Innenbereich des Lokals gearbeitet werden kann.

Die Nichteinhaltung dieser Regelungen kann zu strengen rechtlichen Konsequenzen führen, einschließlich Geldstrafen von über 50.000 Euro für Betreiber, die Mitarbeiter bei ungünstigen Wetterbedingungen ohne angemessenen Schutz im Freien arbeiten lassen. Zudem stärkt die Regelung die rechtlichen Ansprüche der Arbeitnehmer, die das Recht haben, gefährliche Tätigkeiten bei widrigen Wetterbedingungen abzulehnen. Ziel der Reform ist es, den Sektor zu modernisieren und die Arbeitsunfälle, die durch Umweltfaktoren verursacht werden, zu reduzieren.

Quelle: dariodeavisos
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und mit Unterstützung von KI-Technologie (OpenAI) sinngemäß aus spanischen Quellen zusammengefasst.

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