Die Seniorenhotline der Kanaren, erreichbar unter den Nummern 900 70 70 20, 922 33 40 50 und 717 003 717, verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 4.577 Interventionen. Diese Hotline bietet älteren Menschen Unterstützung, Begleitung und einen Raum zum Zuhören, um den Herausforderungen des Alterns und der Gefahr von sozialer Isolation oder unerwünschter Einsamkeit zu begegnen.
Von den Anrufen kamen über 4.150 direkt von älteren Menschen, während 421 Anrufe von Angehörigen, vorwiegend Frauen in Pflegefunktionen, getätigt wurden. Der Großteil der Betroffenen lebte allein; 58,6 % der Männer und 52,49 % der Frauen waren alleinstehend. Die Organisation „Teléfono de la Esperanza“ betreut diesen Service, der von der Sozialbehörde mit 150.000 Euro gefördert wird.
Die Hauptmotivation für die Anrufer ist das Bedürfnis, gehört zu werden. 81,3 % der Frauen und 82,2 % der Männer gaben an, dass sie sich einfach nur mitteilen möchten. Einsamkeit und die damit verbundenen psychologischen Probleme waren für 40,6 % der Frauen und 40,4 % der Männer der Hauptgrund für ihren Anruf. Zudem suchten 5,3 % der Frauen und 6 % der Männer Informationen über soziale Ressourcen.
Francisco Candil, der stellvertretende Sozialminister, betonte die Wichtigkeit solcher Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen, insbesondere für diejenigen, die von sozialer Isolation betroffen sind. Er wies darauf hin, dass es entscheidend sei, die soziale Teilhabe und Integration dieser Menschen zu fördern, um ihnen zu helfen, Kontakte zu anderen herzustellen, sei es persönlich, telefonisch oder per Videokonferenz. Laut dem Nationalen Statistikinstitut leben in den Kanaren etwa 202.900 Menschen allein, darunter 79.900 über 65-Jährige, vorwiegend Frauen.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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