Maspalomas setzt auf erneuerbare Energien mit neuen Solaranlagen in Umwelt (Photovoltaic)

Maspalomas setzt auf erneuerbare Energien mit neuen Solaranlagen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

2 Mai, 2026

In Maspalomas wurden kürzlich zwei neue Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen, die zur Förderung einer nachhaltigen Energiezukunft beitragen. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, die nicht nur den CO2-Ausstoß reduzieren, sondern auch die Energiekosten für die Bewohner senken soll. Besonders für die deutschsprachige Community auf den Kanaren, die oft in Ferienwohnungen oder langfristigen Mietverhältnissen lebt, sind diese Entwicklungen von großem Interesse.

Eine der Anlagen, die im Centro Comercial Nilo installiert wurde, hat eine Leistung von 276,48 kW und wird Energie an die Gemeinschaft der Playa del Inglés liefern. Mit einer prognostizierten jährlichen Produktion von 549.208 kWh entspricht dies dem Energieverbrauch von etwa 158 Haushalten. Dies ist besonders relevant für die zahlreichen deutschen Rentner und Familien, die hier leben und von den steigenden Energiekosten betroffen sind. Das Projekt zielt darauf ab, die Energiekosten für die Anwohner um 20 bis 50 Prozent zu senken. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien wird nicht nur der Geldbeutel geschont, sondern auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die Emission von mehr als 314 Tonnen CO2 pro Jahr wird vermieden, was dem positiven Umwelteinfluss entspricht, den das Pflanzen von rund 1.885 Bäumen hätte.

Ein weiteres Projekt in der Avenida de Granada, das Teil des Plans „Impulsa Maspalomas“ ist, sieht die Installation einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 kW vor. Diese wird jährlich etwa 241.515 kWh erzeugen, was dem Verbrauch von rund 69 Haushalten entspricht und die Emission von 138 Tonnen CO2 jährlich vermeiden wird. Dies ist besonders wichtig, da viele deutsche Staatsbürger auf den Kanaren Wert auf Umweltbewusstsein legen und sich zunehmend für nachhaltige Lebensweisen interessieren. Ergänzend dazu werden an dieser Stelle Ladestationen für Elektrofahrzeuge eingerichtet. Diese Maßnahme wird nicht nur den Besitzern von Elektroautos zugutekommen, sondern auch die Akzeptanz von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln fördern.

Die gesamte Initiative wird mit 1,5 Millionen Euro aus den europäischen Next Generation-Fonds finanziert. Diese Fördermittel zielen darauf ab, die europäische Wirtschaft nach der Pandemie zu stärken und nachhaltige Projekte zu unterstützen. Die Tatsache, dass diese Investitionen auch für die lokale Bevölkerung von Nutzen sind, zeigt, wie wichtig es ist, dass solche Initiativen nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch in der Praxis umgesetzt werden.

Interessierte Bürger und Unternehmen können sich über die Webseite der Gemeinschaften in Gran Canaria informieren, um von den Vorteilen dieser nachhaltigen Energieprojekte zu profitieren. Für die deutschsprachige Community auf den Kanaren bietet sich hier eine hervorragende Gelegenheit, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen und gleichzeitig die eigene Lebensqualität zu verbessern. Die Entwicklungen in Maspalomas sind ein Schritt in die richtige Richtung und könnten als Modell für weitere Gemeinden dienen, die ebenfalls auf erneuerbare Energien setzen möchten. Die Zukunft ist grün – und sie beginnt jetzt in Maspalomas.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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