Die Gewerkschaft Coordinadora, die in den kanarischen Häfen die Mehrheit stellt, hat die Entscheidung des regionalen Präsidenten Fernando Clavijo unterstützt, das Kreuzfahrtschiff MV Hondius, das mit Hantavirus infiziert ist, vor Anker zu halten und einen Anlegestopp zu verhängen. Diese Maßnahme wird als notwendig erachtet, um sowohl die Hafenarbeiter als auch die Bevölkerung zu schützen. Die Gewerkschaft fordert eine enge Zusammenarbeit zwischen der kanarischen Regierung und den Hafenbehörden.
In einer Stellungnahme kritisierte die Coordinadora, dass die ursprüngliche Entscheidung der Zentralregierung ohne vorherige Absprache mit den kanarischen Institutionen getroffen wurde. Zudem fordert die Gewerkschaft strikte Sicherheitsvorkehrungen, einschließlich der Verwendung von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) für das Personal, das an den Maßnahmen beteiligt ist.
Die Coordinadora betont, dass sie keine Protestaktionen oder Streiks unterstützt und ruft zur Ruhe und Verantwortung auf. Ihr Fokus liegt ausschließlich auf der Gewährleistung der Gesundheitssicherheit und dem Schutz der kanarischen Bevölkerung.
Quelle: eldiario.es
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