Die Gesundheitsbehörde von La Palma hat vor betrügerischen Telefonanrufen gewarnt, die sich als Mitarbeiter der Gesundheitsinspektion ausgeben. Laut Informationen des Área de Salud, das zur kanarischen Gesundheitsbehörde gehört, haben mehrere Lebensmittelgeschäfte auf der Insel Anrufe erhalten, in denen sich Anrufer als Technische Inspektoren der Gesundheitsbehörde (TISP) ausgeben. Ziel dieser Anrufe ist es, sensible Informationen über die Betriebe zu sammeln.
Die Behörden stellen klar, dass die Inspektoren der Gesundheitsbehörde keine derartigen Telefonate führen, um beispielsweise Schließdaten oder Anforderungen mitzuteilen. Diese Anrufe sind Teil eines Betrugsversuchs, der nicht mit dem Servicio Canario de la Salud (SCS) in Verbindung steht. Die Gesundheitsbehörde rät den betroffenen Betrieben, bei solchen Anrufen keine persönlichen oder administrativen Informationen preiszugeben und die Vorfälle umgehend den zuständigen Behörden zu melden.
Die Situation verdeutlicht die Notwendigkeit, wachsam zu sein. Betrügerische Anrufe sind ein bekanntes Problem, das nicht nur in Spanien, sondern auch in vielen anderen Ländern auftritt. Die Gesundheitsbehörde appelliert an alle Unternehmen auf La Palma, sich gegen solche Machenschaften zu wappnen und im Zweifelsfall nicht zu reagieren. Die Meldung solcher Vorfälle an die Behörden hilft, die Täter zu identifizieren und mögliche weitere Betrugsversuche zu verhindern.
Für deutschsprachige Einwohner und Auswanderer auf den Kanaren ist es wichtig, sich über solche Betrugsmaschen zu informieren. Die Warnung der Gesundheitsbehörde zeigt, wie wichtig es ist, bei unerwarteten Anrufen misstrauisch zu sein und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. So kann man sich und sein Geschäft besser schützen.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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