Die kanarische Regierung intensiviert ihre Maßnahmen gegen die illegale Einfuhr subtropischer Produkte, um die Ausbreitung der Filoxera zu verhindern. Dies wurde in einem Treffen zwischen dem Direktor der Generaldirektion Landwirtschaft, Juan Ramón Rodríguez Marín, und dem Kommandanten der Einheit für Natur- und Umweltschutz, Julián Arribas, beschlossen. Das Augenmerk liegt dabei insbesondere auf der Kontrolle von importierten Früchten wie Avocados, Mangos und anderen tropischen Erzeugnissen, die gegen die geltenden Vorschriften verstoßen.
Die Filoxera, ein schädlicher Organismus, wurde bisher ausschließlich auf der Insel Teneriffa nachgewiesen. Ihre Bekämpfung ist von zentraler Bedeutung, da sie die Qualität und Quantität der Ernten erheblich beeinträchtigen kann. Rodríguez Marín betonte die Dringlichkeit, die landwirtschaftlichen Betriebe zu schützen, da die illegale Einfuhr nicht nur gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstößt, sondern auch zu unlauterem Wettbewerb führt und ein hohes Risiko für die Einführung neuer Schädlinge darstellt.
Um die Situation zu verbessern, plant die Generaldirektion Landwirtschaft eine bundesweite Kampagne zur Überwachung der Einhaltung von Vorschriften im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Diese Initiative umfasst die gesamte Lieferkette, angefangen bei den Verkaufsstellen bis hin zu den Endanwendern, seien es Dienstleistungsunternehmen oder Landwirte. Ziel ist es, die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und die Gesundheit des Ökosystems zu schützen.
Der Kommandant Arribas hob hervor, dass die Bekämpfung landwirtschaftlicher Schädlinge eine koordinierte Anstrengung aller beteiligten Institutionen erfordert. Dies gilt besonders für die Kanarischen Inseln, die durch ihre besondere Umweltanfälligkeit gekennzeichnet sind. Die Einheiten des Natur- und Umweltschutzdienstes arbeiten bereits intensiv daran, den illegalen Handel mit schädlichen Produkten zu unterbinden.
Ein weiterer Punkt des Treffens war die Koordination der erforderlichen Unterstützungsmittel zur Bekämpfung der Filoxera. Dies umfasst insbesondere die Kontrolle des Transports von Weinreben und die ordnungsgemäße Entsorgung von Schnittabfällen in der aktuellen Jahreszeit. Die kanarische Regierung hat bereits die notwendigen personellen und materiellen Ressourcen bereitgestellt, um die Ausbreitung des Schädlings aktiv zu bekämpfen.
Diese Maßnahmen sind entscheidend für den Schutz des kanarischen Weinbaus und der landwirtschaftlichen Betriebe. Die enge Zusammenarbeit mit dem Sektor und den Inselräten soll sicherstellen, dass die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Kanarischen Inseln auch in Zukunft von höchster Qualität bleiben. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung und die Landwirte, die gesetzlichen Vorgaben zu befolgen und illegale Einfuhren zu melden, um die heimische Landwirtschaft zu schützen.
Quelle: fuerteventuradigital.com
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