40% der Kinder in Kanaren von Armut bedroht – Dringender Handlungsbedarf gefordert in Ferien Schule (Schule)

40% der Kinder in Kanaren von Armut bedroht – Dringender Handlungsbedarf gefordert

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

30 Mai, 2026

Lola Padrón, die Diputada del Común von Canarias, hat eindringlich darauf hingewiesen, dass 40 % der Kinder auf den Kanarischen Inseln in Armut leben. Dies sei ein alarmierender Zustand, der einer prioritäreren Aufmerksamkeit bedarf. Padrón äußerte sich während der Übergabe des Jahresberichts 2025 an die Präsidentin des Parlaments von Canarias, Astrid Pérez. Der Bericht, der an alle parlamentarischen Gruppen zur Analyse gesendet wurde, thematisiert die drängenden Herausforderungen, mit denen die Kinder in der Region konfrontiert sind, seien es unbegleitete Minderjährige, Migrantenkinder oder Kinder aus Familien, die in prekären Verhältnissen leben.

Die Diputada del Común machte deutlich, dass die bestehenden politischen Instrumente zur Unterstützung von Kindern veraltet sind und nicht mehr den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entsprechen. Padrón forderte die Schaffung eines modernen, integrierten Ansatzes zur Unterstützung von Kindern, der alle relevanten Bereiche wie Gesundheit, soziale Rechte und Bildung umfasst. „Es ist notwendig, dass die Verwaltung sensibel auf die Probleme in Bezug auf die Kindheit reagiert“, sagte sie und verwies auf die Notwendigkeit, die Politik über die bestehenden Paktvereinbarungen mit UNICEF und anderen Institutionen hinaus zu reformieren.

Der Bericht 2025 zeigt auch auf, dass die Anzahl der Beschwerden von Bürgern um 11,7 % gestiegen ist, was darauf hindeutet, dass das Vertrauen in die Institution wächst. Es wurde jedoch auch festgestellt, dass viele der Beschwerden, insbesondere bezüglich des Zugangs zu angemessenem Wohnraum, nach wie vor ungelöst bleiben. Padrón betonte, dass die Verwaltung in der Lage sein muss, auf diese Beschwerden zu reagieren und dass es wichtig ist, ein System zu schaffen, das eine kontinuierliche Bearbeitung von Anfragen ermöglicht.

Ein positiver Aspekt, den Padrón hervorhob, war die gestiegene Rate der Beschwerdebearbeitung. Während 19 % der Beschwerden im Vorjahr unbeantwortet blieben, fiel dieser Wert auf 10 %. Dies zeigt, dass die Verwaltung zunehmend bereit ist, im Dialog mit den Bürgern zu treten. Padrón wies darauf hin, dass das Ziel darin besteht, ein System der Mediation und der restaurativen Justiz zu implementieren, um Konflikte zwischen Bürgern und Verwaltung effektiv zu lösen.

Die Sorgen um die Kinder in der Region sind vielfältig. Padrón nannte spezifische Probleme wie Mobbing in Schulen, die Unsichtbarkeit von Armut und die Herausforderungen für Familien, die am Ende des Monats nicht über die Runden kommen. Die Forderung nach einem umfassenden, koordinierten Ansatz zur Bekämpfung dieser Herausforderungen ist daher dringlicher denn je.

Abschließend lobte Astrid Pérez die Arbeit der Diputación del Común und unterstrich die Rolle dieser Institution als wichtiges Instrument zur Wahrung der Bürgerrechte auf den Kanarischen Inseln. Der Bericht und die darin enthaltenen Forderungen könnten entscheidend dazu beitragen, die Lebenssituation von Kindern in der Region zu verbessern und eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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