Die kanarische Regierung hat die endgültige Verteilung des Fonds für kommunale Finanzierung im Jahr 2024 beschlossen. Insgesamt stehen den Gemeinden der Kanarischen Inseln 31,8 Millionen Euro aus dem sogenannten Fondo Canario de Financiación Municipal zur Verfügung. Diese Summe basiert auf der Abrechnung des Haushaltsjahres 2023 und orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben der autonomen Gemeinschaft Kanarische Inseln.
Der Fonds dient dazu, die kommunalen Verwaltungen finanziell zu unterstützen und trägt dazu bei, öffentliche Dienstleistungen auf den Inseln aufrechtzuerhalten und auszubauen. Die Höhe der Mittel errechnet sich aus der Entwicklung der anerkannten Netto-Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr. Somit spiegelt der Betrag die tatsächlichen Einnahmen wider, die den Gemeinden zustehen, und wird jährlich angepasst.
Im April 2024 hatte die Regierung bereits die Verteilung eines vorläufigen Fonds in Höhe von 375,1 Millionen Euro genehmigt. Die nun erfolgte Aktualisierung berücksichtigt die endgültigen Zahlen für 2023 sowie die angewandte Aktualisierungsrate. Durch diese Anpassung steigt das Gesamtvolumen des kommunalen Finanzierungsfonds 2024 auf 406,9 Millionen Euro an, von denen 31,8 Millionen Euro als endgültige Liquidation für das Jahr 2024 ausgewiesen werden.
Die Mittelvergabe erfolgt gemäß dem Gesetz 3/1999, das die Grundlagen für den kommunalen Finanzierungsfonds auf den Kanarischen Inseln regelt. Die endgültigen Beträge werden in den Haushaltsplänen der einzelnen Gemeinden veranschlagt und ermöglichen es diesen, ihre Aufgaben effizient zu erfüllen – von der Infrastruktur über soziale Dienste bis hin zu kulturellen und touristischen Angeboten.
Für Einwohner, Urlauber und potenzielle Auswanderer auf den Kanaren bedeutet diese Finanzierungszusage eine stabile Grundlage für die kommunale Entwicklung. Die Gemeinden können notwendige Investitionen tätigen, um die Lebensqualität zu verbessern und den touristischen Standard zu halten oder auszubauen. Gerade in Zeiten steigender Anforderungen an den öffentlichen Dienst und wachsendem Tourismus sind solche Finanzmittel essenziell.
Die kanarische Finanzverwaltung orientiert sich bei der Planung bereits an den zukünftigen Haushaltsjahren. So sieht das Gesetz 9/2025 für das Jahr 2026 ebenfalls klare Vorgaben für die Fortführung und Anpassung des kommunalen Finanzierungsfonds vor. Diese langfristige Planung sichert eine verlässliche Finanzierungsbasis für die Gemeinden über mehrere Jahre.
Insgesamt zeigt die aktuelle Entscheidung der Regierung, dass die Kanarischen Inseln ihre kommunalen Strukturen stärken wollen. Die Mittelverteilung ist ein wichtiger Schritt, um die vielfältigen Herausforderungen der Inseln zu bewältigen – sei es im Bereich Infrastruktur, soziale Unterstützung oder Tourismusentwicklung. Für alle, die auf den Kanaren leben oder diese besuchen, ist dies ein Signal für stabile und verbesserte kommunale Dienstleistungen.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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