In Icod de Los Vinos haben Einsatzkräfte des Servicio de Urgencias Canario (SUC) und der Feuerwehr des Konsortiums Teneriffa eine praxisnahe Fortbildung mit Studierenden der Europäischen Universität der Kanaren durchgeführt. Im Mittelpunkt standen realitätsnahe Simulationen zu Verkehrsunfällen und die Anwendung von Rettungsprotokollen bei der Befreiung von Verletzten aus kritischen Lagen.
Die Sanitäter der hochgerüsteten SUC-Ambulanz und die Feuerwehrleute aus Icod de Los Vinos vermittelten den Master-Studierenden für Notfall-, Akut- und Intensivpflege praktische Fähigkeiten. Dabei konnten die angehenden Fachkräfte den Umgang mit dem Equipment einer Advanced-Life-Support-Ambulanz kennenlernen und typische medizinische Einsätze in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr üben.
Diese gemeinsame Übung verdeutlicht die Bedeutung der interdisziplinären Kooperation zwischen medizinischen Notfalldiensten und Feuerwehren. Gerade bei Verkehrsunfällen und anderen Notfällen sind schnelle, koordinierte Einsätze entscheidend für das Überleben der Betroffenen. Durch solche Trainings vertiefen die beteiligten Organisationen ihre Zusammenarbeit und optimieren Abläufe für den Ernstfall.
Für deutschsprachige Bewohner und Urlauber auf den Kanaren zeigt dieses Projekt, wie gut die örtlichen Rettungsdienste auf komplexe Notfallsituationen vorbereitet sind. Die praxisnahe Ausbildung sichert eine hohe Qualifikation der Fachkräfte, die im Notfall schnelle Hilfe leisten. Das stärkt das Vertrauen in die medizinische Versorgung auf den Inseln, das für Auswanderer und Touristen gleichermaßen eine wichtige Rolle spielt.
Das SUC unterstreicht mit solchen Maßnahmen seinen Anspruch, die Ausbildung in der Notfallmedizin kontinuierlich zu fördern und die Vernetzung mit anderen Einsatzkräften zu intensivieren. Die Zusammenarbeit mit der Europäischen Universität der Kanaren bietet jungen Pflegekräften wertvolle Einblicke und bereitet sie optimal auf die Herausforderungen im Rettungsdienst vor. Insgesamt verbessert dies die Sicherheit und Qualität der Notfallversorgung auf Teneriffa und den Kanarischen Inseln.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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