79-Jähriger stürzt in La Orotava in Schlucht und stirbt bei Rettungsversuch – Sport (Wanderer)

79-Jähriger stürzt in La Orotava in Schlucht und stirbt bei Rettungsversuch

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

21 Juni, 2026

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf Teneriffa: Ein 79-jähriger Mann stürzte am Wanderweg El Monturrio in La Orotava in eine tiefe Schlucht und verstarb trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen. Das meldete das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der Kanarischen Inseln (CECOES 112).

Die Einsatzkräfte des Feuerwehrkonsortiums Teneriffa trafen kurz nach dem Unfall am Unglücksort ein. Sie fanden den Mann bereits ohne Lebenszeichen vor und leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Unterstützung erhielten sie vom kanarischen Rettungsdienst (SUC) sowie medizinischem Personal des Gesundheitszentrums La Orotava, die fortgeschrittene Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführten.

Trotz aller Bemühungen konnte der 79-Jährige nicht mehr gerettet werden. Die Rettungskräfte bestätigten seinen Tod noch am Unfallort. Die Guardia Civil übernahm die Sicherstellung der Leiche und leitete die erforderlichen Ermittlungen ein, um die genauen Umstände des Sturzes aufzuklären. Auch die lokale Polizei sowie die Generalpolizei der Kanarischen Inseln unterstützten die Einsatzleitung bei der Vor-Ort-Koordination.

Der El Monturrio-Pfad in La Orotava ist bei Wanderern beliebt, gilt jedoch als anspruchsvoll und teilweise gefährlich, besonders für ältere Personen oder bei unvorsichtigem Verhalten. Solche Unfälle erinnern daran, wie wichtig eine gute Vorbereitung und Vorsicht bei Touren in bergigen Regionen Teneriffas sind.

Für Urlauber und Bewohner der Kanaren, die gerne wandern, unterstreicht der Vorfall die Notwendigkeit, sich der Risiken bewusst zu sein, Schutzmaßnahmen zu treffen und im Falle eines Unfalls schnell den Notruf 112 zu wählen. Die Rettungsdienste auf Teneriffa sind gut ausgestattet und reagieren zügig, doch können sie nicht immer ein tragisches Unglück verhindern.

Die Behörden bitten Wanderer, insbesondere ältere Menschen oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, vor Touren die Beschaffenheit der Wege zu prüfen und gegebenenfalls Begleitung mitzunehmen. Zudem sollten Mobiltelefone immer geladen und für den Notfall einsatzbereit sein.

Dieser tragische Vorfall auf Teneriffa zeigt einmal mehr, wie gefährlich Bergwandern sein kann, wenn Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt werden. Die Kanarischen Inseln bieten zahlreiche wunderschöne Naturpfade, doch erfordern diese Respekt und Umsicht, um Unfälle zu vermeiden.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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