Arbeitslosenquote auf den Kanaren sinkt auf 11,4 Prozent – Behörden (Oficina Empleo)

Arbeitslosenquote auf den Kanaren sinkt auf 11,4 Prozent

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

29 April, 2026

Im ersten Quartal 2023 verzeichneten die Kanaren die niedrigste Arbeitslosenquote seit 18 Jahren mit 11,4 Prozent. Diese erfreuliche Entwicklung stellt die beste Quote im Vergleich zum Rest Spaniens dar, wo die nationale Arbeitslosenquote bei 10,83 Prozent liegt. Die Differenz zwischen den beiden Quoten beträgt somit nur 0,6 Punkte, was seit Ende 2004 nicht mehr so gering war. Für die deutschsprachigen Leser auf den Kanaren ist dies ein positives Signal, das sowohl das wirtschaftliche als auch das soziale Klima auf den Inseln widerspiegelt.

Insgesamt sind auf den Kanaren 1.060.600 Menschen beschäftigt, was einem Anstieg von 17.000 Personen im Vergleich zum vorherigen Quartal entspricht. Dies ist besonders bemerkenswert, da das erste Quartal traditionell schwächere Beschäftigungszahlen aufweist. Die touristische Nebensaison, die oft zu einem Rückgang der Beschäftigung führt, hat in diesem Jahr anscheinend weniger Einfluss gehabt. Im Jahresvergleich wurden in den letzten zwölf Monaten 36.500 neue Arbeitsplätze geschaffen, was einem Anstieg von 3,5 Prozent entspricht. Diese positiven Zahlen sind für die deutschsprachige Gemeinschaft von Bedeutung, da viele auf den Kanaren lebende Deutsche im Tourismus oder in verwandten Branchen tätig sind.

Die Arbeitslosenzahl ist im Vergleich zum letzten Quartal 2022 um 14.400 gesunken, und im Vergleich zum Vorjahr gab es 23.700 weniger Arbeitslose, was einem Rückgang von 14,8 Prozent entspricht. Diese Entwicklung zeigt, dass die wirtschaftliche Erholung auf den Kanaren an Dynamik gewinnt. Der private Sektor hat in den letzten drei Monaten 18.300 neue Arbeitsplätze geschaffen, während der öffentliche Sektor 1.300 Stellen verlor. Diese Verschiebung hin zu mehr Beschäftigung im privaten Sektor könnte für viele auf den Kanaren lebende Deutsche eine Chance darstellen, neue Möglichkeiten zu entdecken oder sich beruflich weiterzuentwickeln.

Ein Blick auf die geschlechtsspezifischen Daten offenbart jedoch auch Herausforderungen. Während 563.700 Männer beschäftigt sind, liegt die Arbeitslosenquote bei 10,3 Prozent. Bei den Frauen sind es 497.000 Beschäftigte, aber die Quote liegt bei 12,6 Prozent. Solche Unterschiede verdeutlichen, dass es noch immer Handlungsbedarf gibt, um die Gleichstellung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt zu fördern. Für die deutschsprachige Gemeinschaft könnte dies bedeuten, dass Initiativen zur Unterstützung von Frauen und zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen verstärkt werden sollten.

Die Inseln zeigen unterschiedliche Arbeitslosenquoten, mit der niedrigsten Quote in Santa Cruz de Tenerife von 8,88 Prozent und der höchsten in Gran Canaria mit 14,1 Prozent. Diese Diskrepanz könnte für viele deutschsprachige Leser auf den Kanaren von Interesse sein, insbesondere für diejenigen, die darüber nachdenken, wo sie ihre beruflichen Chancen suchen oder wo sie sich niederlassen möchten.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die sinkende Arbeitslosenquote auf den Kanaren ein ermutigendes Zeichen ist, das Hoffnung auf eine weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung gibt. Die deutsche Gemeinschaft auf den Kanaren kann von diesen Veränderungen profitieren, sei es durch neue Jobmöglichkeiten oder durch ein stabileres soziales Umfeld.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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