Calima

Wetterextreme auf den kanarischen Inseln

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Written by Thomas John

15 März, 2026

Wetterextreme auf den Kanarischen Inseln: Hitzewellen, Calima und Starkregen nehmen zu

Die Kanarischen Inseln gelten weltweit als Region mit einem milden und stabilen Klima. Dennoch kommt es in den letzten Jahren immer häufiger zu Wetterextremen, die sowohl Bewohner als auch Touristen vor Herausforderungen stellen. Hitzewellen, Sandstürme aus der Sahara und plötzlich auftretende Starkregenereignisse gehören inzwischen zu den Wetterphänomenen, die auf den Inseln zunehmend beobachtet werden.

Hitzewellen im Sommer werden intensiver

Besonders während der Sommermonate können die Temperaturen auf den Kanarischen Inseln deutlich ansteigen. In einigen Regionen wurden in den vergangenen Jahren mehrfach Temperaturen von über 40 Grad gemessen. Verantwortlich dafür sind oft heiße Luftmassen aus Afrika, die über den Atlantik auf die Inseln gelangen.

Während solcher Hitzewellen geben die Behörden häufig Wetterwarnungen der Stufe „orange“ oder „rot“ heraus. Besonders betroffen sind dabei die südlichen und inneren Regionen von Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura.

Calima: Saharastaub beeinträchtigt Luftqualität

Ein weiteres typisches Wetterphänomen auf den Kanaren ist die sogenannte Calima. Dabei handelt es sich um starke Winde aus der Sahara, die große Mengen feinen Wüstensandes über den Atlantik transportieren.

Während einer Calima kann die Sicht deutlich eingeschränkt sein und die Luftqualität verschlechtert sich spürbar. Besonders für Menschen mit Atemwegserkrankungen können solche Ereignisse belastend sein. Auch der Flugverkehr kann in seltenen Fällen beeinträchtigt werden.

Starkregen und Überschwemmungen

Neben Hitze und Sandstürmen treten auf den Kanarischen Inseln gelegentlich auch heftige Regenfälle auf. Besonders in den Wintermonaten können sogenannte DANA-Wetterlagen (isolierte Höhentiefs) zu intensiven Niederschlägen führen.

Innerhalb kurzer Zeit können dabei große Wassermengen fallen, die zu:

  • überfluteten Straßen
  • Erdrutschen in Bergregionen
  • beschädigter Infrastruktur

führen können.

Solche Wetterlagen treten zwar selten auf, sorgen jedoch regelmäßig für lokale Schäden.

Klimawandel beeinflusst Wettermuster

Meteorologen beobachten seit Jahren Veränderungen in den Wettermustern rund um die Kanarischen Inseln. Studien zeigen, dass sich extreme Wetterereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel verstärken könnten.

Steigende Meerestemperaturen und veränderte Luftströmungen im Atlantik können dazu beitragen, dass Hitzeperioden länger andauern und Niederschläge unregelmäßiger werden.

Vorbereitung auf extreme Wetterlagen

Die kanarischen Behörden haben in den vergangenen Jahren ihre Warnsysteme verbessert, um frühzeitig auf extreme Wetterlagen reagieren zu können. Über das spanische Wetteramt AEMET werden regelmäßig Prognosen und Warnungen veröffentlicht.

Auch die Bevölkerung wird zunehmend sensibilisiert, etwa durch Empfehlungen wie:

  • ausreichend Wasser trinken während Hitzewellen
  • körperliche Aktivitäten bei hohen Temperaturen vermeiden
  • während Starkregenfahrten Vorsicht im Straßenverkehr walten lassen

Wetterextreme bleiben Ausnahme – aber Aufmerksamkeit wächst

Trotz der zunehmenden Wetterextreme gelten die Kanarischen Inseln weiterhin als Region mit vergleichsweise stabilem Klima. Die meisten Tage im Jahr sind weiterhin von milden Temperaturen und viel Sonnenschein geprägt.

Dennoch zeigt die Entwicklung der letzten Jahre, dass auch auf den Kanaren extreme Wetterereignisse häufiger auftreten können. Experten empfehlen daher, die Veränderungen weiterhin genau zu beobachten und geeignete Maßnahmen zur Anpassung zu entwickeln.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und mit Unterstützung von KI-Technologie (OpenAI) sinngemäß aus spanischen Quellen zusammengefasst.

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