CECOES 112 intensiviert Kooperation mit Konsulaten auf den Kanaren für bessere Notfallkoordination in Inselweit (Inseln La…

CECOES 112 intensiviert Kooperation mit Konsulaten auf den Kanaren für bessere Notfallkoordination

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

17 September, 2026

Die kanarische Notfallzentrale CECOES 112 hat am 17. September in Santa Cruz de Tenerife eine Arbeitsrunde mit Vertretern verschiedener Konsulate abgehalten, um ihre Arbeitsweise und Abläufe vorzustellen und die Zusammenarbeit bei Notfällen zu verbessern. Ziel ist es, insbesondere bei Einsätzen, die ausländische Staatsangehörige betreffen, eine direktere und klarere Kommunikation zwischen den Notfalldiensten und den Konsulaten zu gewährleisten.

Die Veranstaltung wurde vom stellvertretenden Notfall- und Wasserressortleiter Marcos Lorenzo geleitet. Neben ihm nahmen wichtige Führungskräfte des Notfallmanagements teil. Konsularische Vertreter aus Ländern wie Deutschland, Österreich, Norwegen, Argentinien, Brasilien und weiteren waren ebenfalls anwesend. Vor der Sitzung besichtigten die Konsulatsvertreter die Leitstelle, um die organisatorischen und operativen Abläufe des CECOES 112 kennenzulernen.

Die Bedeutung dieser Kooperation liegt darin, dass die Kanaren jährlich Millionen von Touristen sowie eine große ausländische Wohnbevölkerung beherbergen. In Notfallsituationen ist die Abstimmung zwischen Einsatzkräften und den Herkunftsländern der Betroffenen entscheidend, um eine schnelle und koordinierte Hilfe zu gewährleisten. Der stellvertretende Ressortleiter betonte, dass der Schutz von Menschen nicht mit der Erstversorgung endet, sondern auch eine anschließende koordinierte Betreuung erfordert.

Ein wichtiger Aspekt ist die mehrsprachige Betreuung durch das CECOES 112. Die Leitstelle kann Anrufe in fünf Sprachen direkt entgegennehmen – Spanisch, Englisch, Deutsch, Italienisch und Französisch – und bietet über eine Multiplattform zusätzlich Unterstützung in weiteren 50 Sprachen an. Dies ist besonders relevant, da bis Ende August 13.867 Notrufe in Fremdsprachen eingingen, wobei Englisch mit 70 Prozent den Großteil ausmacht, gefolgt von Deutsch, Italienisch und Französisch.

Das mehrsprachige Angebot ist seit der Gründung der Leitstelle im Mai 1998 fester Bestandteil, um Sprachbarrieren in Notfallsituationen zu minimieren. Durch die Vorstellung dieser Kapazitäten und der Koordinationsprozesse sollen Konsulate besser informiert sein und im Ernstfall schneller handeln können.

Die Zusammenarbeit soll nicht nur bei alltäglichen Einsätzen, sondern auch bei größeren Notfällen, die ausländische Staatsbürger betreffen, eine effektivere Kommunikation und schnellere Informationsweitergabe ermöglichen. Die kanarische Regierung will so die Sicherheit und den Schutz aller Einwohner und Besucher auf den Inseln verbessern.

Für die Betroffenen bedeutet dies, dass im Falle eines Notfalls auf den Kanaren künftig eine engere und effizientere Verbindung zwischen den lokalen Rettungsdiensten und den jeweiligen Konsulaten besteht. Dies kann helfen, bürokratische Verzögerungen zu vermeiden und den Informationsfluss zu optimieren – ein entscheidender Vorteil für ausländische Touristen und Residenten gleichermaßen.

Quelle: lavozdefuerteventura.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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