Auf der Insel Fuerteventura haben die Dreharbeiten zu „Mi zona“ begonnen, dem ersten Langfilm des Goya-Preisträgers Cristian Beteta. Die Produktion, die von Inefable Productions unterstützt wird, findet auch auf Gran Canaria statt und hat ein Budget von vier Millionen Euro. Der Film, der über einen Zeitraum von fünf Wochen gedreht wird, ist ein Survival-Thriller, der in den 1980er Jahren spielt und sowohl Western- als auch Horror-Elemente enthält. Die Handlung dreht sich um das Verschwinden einer jungen Frau in einer abgelegenen Wüstenregion, was ihre Schwester dazu zwingt, in eine feindliche Umgebung einzutauchen, um sie zu finden.
Die Hauptrollen übernehmen Milena Smit, Roberto Álamo und Irene Escolar, unterstützt von weiteren Schauspielern wie Diego Anido, Eva Llorach und Estefanía de los Santos. Bei der Vorstellung der Dreharbeiten äußerte Beteta seine Freude über die Realisierung des Projekts und die Zusammenarbeit mit einem hochkarätigen Ensemble. Lydia Palencia, die ausführende Produzentin, betonte das Engagement von ISII Group für aufstrebende Talente und das Genre-Kino.
Für die deutschsprachigen Leser auf den Kanaren birgt dieser Film nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch einen Einblick in die Arbeit einer neuen Generation von Filmemachern, die die Schönheit und Vielfalt der kanarischen Landschaften ins rechte Licht rücken möchten. Die Drehlocations, darunter karge Landschaften und natürliche Umgebungen von Fuerteventura, werden eine entscheidende Rolle in der Erzählung spielen und den Charakteren zusätzlichen Druck verleihen. Diese Kulissen sind nicht nur schön, sondern sie verleihen dem Film auch eine authentische Atmosphäre, die sicherlich viele Zuschauer fesseln wird.
Die Wahl von Fuerteventura und Gran Canaria als Drehorte ist kein Zufall. Die einzigartigen Landschaften der Kanaren bieten eine perfekte Kulisse für die düstere und packende Handlung von „Mi zona“. Diese Inseln haben sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ziel für Filmproduktionen entwickelt. Dies zeigt sich auch in der zunehmenden Anzahl internationaler Projekte, die hier realisiert werden. Die positive Entwicklung des Filmsektors auf den Kanaren hat nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern fördert auch das kulturelle Leben vor Ort. Für die ansässigen Deutschen könnte dies bedeuten, dass sie bald an Filmvorführungen oder sogar Premieren teilnehmen können, was das kulturelle Angebot auf den Inseln bereichert.
Die Schauspieler hoben ebenfalls den Reiz des Projekts hervor. Milena Smit betonte, dass der Film ihr ermögliche, neue Facetten innerhalb des Thrillers zu erkunden, während Roberto Álamo das Talent des Regisseurs lobte. Irene Escolar hob die atmosphärischen Aspekte des Films hervor, die sie als eines der markantesten Merkmale ansieht. Diese Aspekte könnten auch für die Zuschauer auf den Kanaren von Bedeutung sein, da sie sich möglicherweise in den dargestellten Landschaften und den damit verbundenen Emotionen wiedererkennen.
Mit „Mi zona“ festigt ISII Group ihre Strategie zur Förderung von fiktionalen Filmproduktionen bis 2026 und stärkt ihre nationale sowie internationale Präsenz. Dies könnte langfristig zu einem noch lebendigeren Filmstandort auf den Kanaren führen, was nicht nur die lokale Wirtschaft ankurbelt, sondern auch das Interesse an der Kultur der Inseln steigert.