Dreifacher Betrugsverdacht bei falschem Gabelstapler-Verkauf im Internet – Behörden (Guardia Civil)

Dreifacher Betrugsverdacht bei falschem Gabelstapler-Verkauf im Internet

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

27 August, 2026

Die Guardia Civil führt Ermittlungen gegen drei Verdächtige, unter ihnen ein Bewohner von Las Palmas, wegen Betrugs und Geldwäsche. Hintergrund ist der angebliche Verkauf eines Gabelstaplers über ein Online-Video, das in sozialen Medien verbreitet wurde. Ein Mann aus Almería wurde Opfer dieser Masche, indem er 3.000 Euro bezahlte, um den Gabelstapler zu kaufen und den Transport zu organisieren – die Maschine wurde jedoch nie geliefert.

Die Ermittlungen begannen, nachdem der Käufer das Verkaufsangebot in einem Video sah und daraufhin Kontakt mit den vermeintlichen Verkäufern aufnahm. Diese sendeten ihm Informationen, Fotos und ein Video der Maschine, was den Eindruck einer seriösen Transaktion erweckte. Nach der Zahlung von 3.000 Euro für den Kauf und Transport verging rund anderthalb Monate ohne Lieferung. Als der Käufer erneut Kontakt aufnehmen wollte, reagierten die Verkäufer nicht mehr auf Anrufe oder E-Mails, sodass der Betrug offenbar wurde.

Nach der Anzeigeerstattung über die Online-Dienststelle der Guardia Civil übernahm das Cyberkommando die Untersuchung. Es analysierte die Kommunikation zwischen Opfer und Verkäufern, die bereitgestellten Dokumente sowie das in sozialen Medien publizierte Video. Die Auswertung mehrerer Videos, die teilweise relevante Details zeigten, half den Ermittlern, den Tathergang präziser zu rekonstruieren und weitere Informationen zum Fahrzeug und den Methoden der Verdächtigen zu gewinnen.

Zusätzlich wurden weitere Anzeigen von Geschädigten und die Bankbelege der Überweisung geprüft. Die Spur des Geldes führte über mehrere Konten, was den Verdacht auf Geldwäsche erhärtete, da die Täter versuchten, den Ursprung des Geldes zu verschleiern.

Die drei ermittelten Verdächtigen leben in Las Palmas, Ciudad Real und Barcelona. Sie werden wegen Betrugs, Geldwäsche und weiterer mit der Tat zusammenhängender Delikte untersucht. Die Polizei wurde bei der Ermittlung von den Justizpolizeien aus Santa María de Guía, Puertollano sowie dem Cyberkommando in Barcelona unterstützt. Die Akten wurden an die zuständige Justizbehörde in Almería übergeben.

Vor dem Hintergrund dieses Falles warnt die Guardia Civil vor Angeboten, die weit unter dem Marktpreis liegen. Es wird empfohlen, die Echtheit von Anzeigen und Bildern vor einem Kauf sorgfältig zu prüfen, sichere Plattformen zu nutzen und Zahlungen nur über offizielle Kanäle abzuwickeln. Darüber hinaus sollten Käufer Zahlungsbelege und sämtliche Kommunikation mit Verkäufern aufbewahren, da diese für spätere Ermittlungen von Bedeutung sein können.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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