Dritte Por-No Hablar-Journale thematisieren Pornografie und Jugend in Technik (Digital)

Dritte Por-No Hablar-Journale thematisieren Pornografie und Jugend

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Geschrieben von Thomas John - Kanaren Nachrichten Redaktion

16 April, 2026

Am 23. April findet im Palacio de Congresos de Canarias im Auditorio Alfredo Kraus in Las Palmas de Gran Canaria die dritte Ausgabe der Por-No Hablar-Journale statt. Diese Veranstaltung wird von der Dirección General de Juventud des kanarischen Gouvernements organisiert und zielt darauf ab, Fachleute zusammenzubringen, um über die Auswirkungen von Pornografie auf die Jugend zu diskutieren. Das Projekt wird durch den Pacto de Estado gegen die Gewalt gegen Frauen finanziert und hat das Ziel, eine kritische, gleichberechtigte und gewaltfreie Sexualerziehung zu fördern.

Daniel Morales, der Direktor der Jugendbehörde, betont die Notwendigkeit, das Thema Pornografie offen und ohne Tabus zu behandeln, um die Prävention sexueller Gewalt zu unterstützen. Die Veranstaltung wird Workshops für Jugendliche, Schulungen für Familien und Fachleute sowie digitale Sensibilisierungsaktionen umfassen. Ziel ist es, kritisches Denken zu fördern und den Jugendlichen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um sie in einem präventiven, affektiven und gemeinschaftlichen Kontext zu begleiten.

Die Journale sollen als Referenzraum in den Kanaren dienen, um die Herausforderungen der Sexualerziehung zu bewältigen. Der interdisziplinäre Ansatz kombiniert akademische, künstlerische und bildungsbezogene Beiträge sowie Dialogräume, um eine Sexualerziehung zu entwickeln, die auf Respekt, Kommunikation und Fürsorge basiert. Studien zeigen, dass der Zugang zu pornografischen Inhalten immer früher erfolgt, oft ohne erwachsene Begleitung, was zu einer Normalisierung von Ungleichheit und Gewalt führt.

Im Rahmen der Veranstaltung werden auch zwei Initiativen vorgestellt: „Gafas invisibles“, ein Kinderbuch, das sich mit der frühen Exposition gegenüber pornografischen Inhalten befasst, und die Kampagne #0Cómplices, die sich auf die soziale Verantwortung gegenüber sexueller Ausbeutung konzentriert. Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch über einen Livestream möglich, und die Anmeldungen sind bereits geöffnet.

Quelle: Gobierno de Canarias – Noticias
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und mit Unterstützung von KI-Technologie (OpenAI) sinngemäß aus spanischen Quellen zusammengefasst.

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