Eltern beschweren sich über Lehrerin an der CEIP Rambla de Santa Cruz in Ferien Schule (Schule)

Eltern beschweren sich über Lehrerin an der CEIP Rambla de Santa Cruz

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

10 Mai, 2026

Eine Mutter hat schwere Vorwürfe gegen eine Lehrerin des CEIP Rambla de Santa Cruz erhoben, die angeblich ihre Tochter und andere Schüler psychisch misshandelt. Die Schülerin, die in der sechsten Klasse ist, leidet seit zwei Jahren unter den Folgen dieser Behandlung und muss deshalb einen Spezialisten aufsuchen. Die Mutter, P.M.S., berichtet, dass die Lehrerin im Französischunterricht autoritär auftritt, die Kinder anschreit und beleidigt. Aussagen wie „Ihr seid nutzlos“ und die wiederholte Bekundung, lieber im Büro der Bildungsbehörde zu arbeiten, sollen häufig gefallen sein. Dies wirft nicht nur Fragen zur pädagogischen Eignung der Lehrerin auf, sondern auch zur allgemeinen Schulkultur und dem Umgang mit psychischer Gesundheit in Bildungseinrichtungen.

Die Vorwürfe wurden von anderen Eltern und ehemaligen Schülern bestätigt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Trotz mehrfacher Beschwerden bei der Schulleitung und der Bildungsbehörde sei keine adäquate Reaktion erfolgt. Stattdessen habe die Schule die Vorfälle heruntergespielt und nicht auf die eingereichten Beschwerden reagiert. P.M.S. schildert, dass ihre Tochter nach dem Beginn des aktuellen Schuljahres wieder unter Angstzuständen leidet und sogar weinend nach Hause kommt. Diese Schilderungen sind alarmierend und zeigen, dass die psychische Gesundheit von Schülern ernst genommen werden muss. In einer Zeit, in der das Bewusstsein für mentale Gesundheit wächst, ist es umso wichtiger, dass Schulen ein unterstützendes und sicheres Umfeld bieten.

Die Situation eskalierte, als die Lehrerin nach einer längeren Krankheitsphase zurückkehrte, was zu einem weiteren Anstieg des psychischen Drucks auf die Schüler führte. Die Schulleitung habe zudem als Reaktion auf die Beschwerden der Eltern Maßnahmen ergriffen, die als Einschüchterung wahrgenommen werden. So wurde die Tochter der Mutter für drei Tage vom Schulessen ausgeschlossen, was von der Inspektion als ungerechtfertigt angesehen wurde. Auch der geplante Abschlussausflug der Klasse wurde abgesagt, was die Eltern als Vergeltungsmaßnahme interpretieren. Solche Maßnahmen können das Vertrauen der Eltern in das Schulsystem nachhaltig erschüttern und die Schulgemeinschaft spalten.

Die Mutter sieht die Schulleitung in der Verantwortung und fordert eine Untersuchung der Vorfälle. Sie betont, dass andere Eltern aus Angst vor Repressalien schweigen und hofft, dass die Situation für ihre Tochter und die anderen betroffenen Kinder verbessert werden kann. Für deutschsprachige Leser auf den Kanaren ist diese Situation besonders relevant, da sie einen Einblick in die Herausforderungen des spanischen Bildungssystems gibt. Viele Familien, die aus Deutschland oder anderen deutschsprachigen Ländern in diese Region gezogen sind, schätzen die Bildungsangebote für ihre Kinder, könnten aber von solchen Vorfällen abgeschreckt werden.

In einer globalisierten Welt, in der Bildung ein Schlüssel zu Chancen und Erfolg ist, müssen Eltern und Schulen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Kinder in einer positiven und förderlichen Umgebung lernen können. Die Vorfälle an der CEIP Rambla de Santa Cruz sind ein eindringlicher Appell an alle Beteiligten, die Bedürfnisse der Schüler ernst zu nehmen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich sicher und respektiert fühlen. Es bleibt zu hoffen, dass die betroffenen Familien Gehör finden und die notwendigen Schritte unternommen werden, um das Wohl der Schüler an dieser Schule zu gewährleisten.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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