Am Flughafen Tenerife Norte-Ciudad de La Laguna wurde ein 40-jähriger Mann von der Guardia Civil festgenommen, nachdem die Besatzung eines Flugzeugs aus Madrid Verdacht auf gefälschte Geldscheine äußerte. An Bord des Fluges versuchte der Passagier, mit mehreren 20-Euro-Scheinen zu bezahlen, die bei der Crew Zweifel an ihrer Echtheit hervorriefen. Die Flugzeugbesatzung verweigerte die Annahme des Geldes und informierte die Guardia Civil. Nach der Landung wurden die Beamten der Sektion für Zoll- und Grenzkontrollen aktiv und nahmen den Mann am Flughafen in Empfang.
Während der Kontrolle fanden die Beamten unter den persönlichen Gegenständen des Passagiers mehrere 20-Euro-Scheine, von denen einige nicht die üblichen Sicherheitsmerkmale echter Banknoten aufwiesen. Zudem stellten sie fest, dass mehrere Scheine dieselbe Seriennummer trugen. Nach weiteren Untersuchungen bestätigte die Guardia Civil, dass es sich um Falschgeld handelte, weshalb der Mann als mutmaßlicher Täter eines Delikts der Geldfälschung festgenommen wurde.
Die Ermittlungen beschränkten sich jedoch nicht auf die Geldscheine. Die Beamten überprüften auch die persönlichen Ausweisdokumente des Verdächtigen, die Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen ließen. Diese Unterlagen wurden zur kriminaltechnischen Analyse weitergeleitet, um festzustellen, ob sie ebenfalls gefälscht sind. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte der Mann zusätzlich wegen Urkundenfälschung angeklagt werden. Bislang steht das Ergebnis der Dokumentenprüfung noch aus.
Der Vorfall zeigt die Aufmerksamkeit der Flugzeugbesatzung, die durch ihr Verhalten eine schnelle polizeiliche Reaktion ermöglichte. Die Festnahme erfolgte unmittelbar nach der Landung, wodurch eine weitere Verbreitung des Falschgeldes verhindert werden konnte. Derzeit befindet sich der Verdächtige mit den eingeleiteten Ermittlungsakten in der Obhut der zuständigen Justizbehörden. Die Guardia Civil setzt die Untersuchungen fort, um alle Umstände des Falls aufzuklären.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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