In Las Palmas de Gran Canaria hat die Polizei einen 43-jährigen Mann festgenommen, der bei einer Kontrolle auf einem Motorrad geflohen und anschließend in einen Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen verwickelt war. Die Beamten der Einheit für Sicherheit der Bürger (USEC) der autonomen Polizei hatten den Fahrer im Stadtteil La Isleta angehalten, woraufhin dieser die Anhaltezeichen ignorierte und flüchtete.
Während der Flucht fuhr der Motorradfahrer entgegen der Fahrtrichtung und stieß mit drei Fahrzeugen zusammen, wodurch Sachschäden entstanden. Personen wurden bei den Zusammenstößen nicht verletzt. Die Polizei fand den Mann kurze Zeit später an einer Kreuzung liegend vor. In seiner Hand befand sich eine Tüte mit etwa 120 Gramm einer vermutlich als Kokain identifizierten Substanz. Reste der Droge wurden zudem an seinem Gesicht, Körper und auf der Straße entdeckt.
Der Fahrer trug zudem zwei Mobiltelefone bei sich. Aufgrund der Verletzungen, die er bei dem Unfall erlitten hatte, alarmierten die Polizisten einen Rettungsdienst des Servicio de Urgencias Canario (SUC). Dieser versorgte den Mann vor Ort und brachte ihn ins Universitätsklinikum Gran Canaria Doctor Negrín, wo er sich weiterhin in medizinischer Behandlung befindet.
Der 43-Jährige wurde als mutmaßlicher Täter von Straftaten gegen die öffentliche Gesundheit und die Straßenverkehrssicherheit festgehalten. Die Polizei leitet die entsprechenden Ermittlungen ein, während die sichergestellte Substanz noch analysiert wird, um ihre genaue Zusammensetzung zu bestimmen.
Im Einsatz waren neben der USEC auch Beamte der Hundestaffel der kanarischen Polizei beteiligt. Der Vorfall unterstreicht die Risiken bei Fluchtfahrten und die konsequente Strafverfolgung von Drogen- und Verkehrsdelikten auf Gran Canaria.
Quelle: laprovincia.es
Zum Original

