Die Kanarische Regierung wird erneut auf der Feria Internacional del Mar (FIMAR) vertreten sein, die vom 22. bis 24. Mai 2026 am Muelle Sanapú in Las Palmas de Gran Canaria stattfindet. In diesem Jahr wird die Präsenz durch einen interaktiven Stand verstärkt, der sich auf Küstenschutz, den Klimawandel und die Entwicklung der Windenergie auf See konzentriert. Die Veranstaltung findet bereits zum 15. Mal statt und hat sich als bedeutende Plattform für den maritimen Sektor der Kanaren etabliert. Die Teilnahme der Consejería de Transición Ecológica y Energía unter der Leitung von Mariano Hernández Zapata zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Herausforderungen und Lösungen im Zusammenhang mit dem Anstieg des Meeresspiegels und dem Klimawandel zu schärfen.
Ein zentrales Element des Auftritts ist die RedPROMAR, ein Netzwerk von Meeresbeobachtern, das die Bürgerbeteiligung in der maritimen Wissenschaft fördert. Dieses Jahr wird ein neuer Bereich präsentiert, der den Besuchern interaktive Inhalte bietet, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Küstenregionen der Kanaren zu verdeutlichen. Lucha gegen den Klimawandel und Energie, Julieta Schallenberg, betont die Bedeutung solcher Veranstaltungen, um die Öffentlichkeit über die Maßnahmen der Regierung zu informieren.
Die neue Karawane wird digitale Werkzeuge bereitstellen, die in Zusammenarbeit mit Grafcan entwickelt wurden, um verschiedene Szenarien des Meeresspiegelanstiegs zu visualisieren. Zudem können die Besucher durch Virtual-Reality-Erfahrungen erkennen, wie ein geplanter Offshore-Windpark mit einer Kapazität von 250 MW in Gran Canaria aussehen könnte. Diese innovativen Ansätze sollen das Interesse der Bürger an den Themen Küstenschutz und erneuerbare Energien wecken.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung der Bürgerbeteiligung in der maritimen Forschung. RedPROMAR wird ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten sein, um das Engagement der Bevölkerung für die Beobachtung und den Schutz der marinen Ökosysteme der Kanaren zu stärken. Die Veranstaltung bietet damit nicht nur eine Plattform für Fachleute, sondern auch für interessierte Bürger, die mehr über den Zustand und die Herausforderungen der Meeresumwelt erfahren möchten.
FIMAR 2026 steht unter dem Motto „Ultraperiphere Regionen und das Meer“ und hebt die strategische Rolle dieser Gebiete in der blauen Wirtschaft und der maritimen Innovation hervor. Die Veranstaltung wird vom Cabildo de Gran Canaria, der Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria und der Hafenbehörde organisiert und hat sich als einer der führenden Treffpunkte für den maritimen Sektor in den Kanarischen Inseln etabliert. Für die Besucher wird sich die Möglichkeit bieten, sich über aktuelle Entwicklungen in der maritimen Forschung und den Schutz der Küsten zu informieren, was für Urlauber, Einheimische und Auswanderer von großem Interesse sein dürfte.
Quelle: gomeratoday.com
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