Fuerteventura leidet unter Rückgang der Investitionen des kanarischen Regierungen – Politik auf Kanaren (Parteien Kanaren)

Fuerteventura leidet unter Rückgang der Investitionen des kanarischen Regierungen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

28 Mai, 2026

Die Insel Fuerteventura sieht sich einem dramatischen Rückgang der Investitionen durch die regionalen Regierungen von Coalición Canaria (CC) und Partido Popular (PP) gegenüber. Laut einem aktuellen Bericht der Audiencia de Cuentas de Canarias, der von der sozialistischen Partei PSOE veröffentlicht wurde, ist die pro Kopf-Investition in Fuerteventura im Vergleich zu den Vorjahren um 22,9 Prozent gesunken. Während 2023 noch 274,81 Euro pro Einwohner investiert wurden, beträgt dieser Betrag für 2024 nur noch 211,81 Euro.

Manuel Hernández Cerezo, der stellvertretende Generalsekretär des PSOE auf Fuerteventura sowie regionaler Abgeordneter, kritisierte die „Marginalisierung“ der Insel in Bezug auf öffentliche Investitionen. Er betonte, dass die stark gesunkenen Investitionen nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der Insel gefährden, sondern auch die dringenden Bedürfnisse der Bevölkerung in den Bereichen Wohnraum, Gesundheitsversorgung, Bildung und Infrastruktur betreffen.

Zusätzlich zu den sinkenden Investitionen meldet der Bericht auch einen Rückgang der pro Kopf-Transferzahlungen. Diese sanken um 21,3 Prozent von 426,23 Euro auf 335,34 Euro. Hernández wies darauf hin, dass Fuerteventura im regionalen Vergleich an Gewicht verloren hat, da der Anteil der Insel an den laufenden Transferzahlungen von 2,74 Prozent auf 2,63 Prozent gefallen ist. Dies ist besonders alarmierend für eine Insel, die laut Hernández das höchste Bevölkerungswachstum in ganz Spanien aufweist.

Der Bericht der Audiencia de Cuentas dokumentiert auch die unzureichende Umsetzung der geplanten Investitionen auf Fuerteventura. Diese liegt derzeit bei lediglich 43,41 Prozent, was im Vergleich zu anderen Kanarischen Inseln wie Teneriffa oder La Palma als unzureichend gilt. „Während andere Inseln in der Umsetzung ihrer Investitionen Fortschritte machen, bleibt Fuerteventura zurück“, so Hernández weiter.

Die sozialistische Partei fordert daher ein gerechteres und transparenteres Verteilungssystem für die öffentlichen Investitionen. Sie plant, weiterhin auf die Missstände hinzuweisen und ein höheres Maß an Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse Fuerteventuras zu fordern. Der Rückgang der Investitionen könnte nicht nur die Lebensqualität der Einwohner beeinträchtigen, sondern auch potenzielle Investoren und Touristen abschrecken, die auf eine gut ausgebaute Infrastruktur angewiesen sind.

Insgesamt steht Fuerteventura vor großen Herausforderungen, die durch die unzureichenden Investitionen und die Vernachlässigung durch die regionalen Regierungen noch verstärkt werden. Die sozialistischen Vertreter auf der Insel setzen sich dafür ein, dass die Stimmen der Bürger gehört werden und die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden, um die Lebensbedingungen auf Fuerteventura zu verbessern.

Quelle: lavozdefuerteventura.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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