Die kanarische Regierung hat die Situation auf Gran Canaria aktualisiert und bleibt aufgrund der Gefahr von Erdrutschen in Alarmbereitschaft. Die anderen Inseln El Hierro, La Gomera, La Palma und Teneriffa befinden sich seit 15:00 Uhr am 7. April 2026 in einem Zustand der Vorwarnung. Diese Maßnahmen wurden auf Grundlage der verfügbaren Informationen und im Rahmen des Notfallplans PLATECA getroffen.
Insgesamt wurden zwischen dem 18. März und dem 6. April 2026 im gesamten Archipel 453 Vorfälle im Zusammenhang mit Erdrutschen registriert. Gran Canaria verzeichnete dabei die meisten Vorfälle mit 243, gefolgt von Teneriffa mit 148, La Palma mit 37, La Gomera mit 19 und El Hierro mit 4. Der 24. März 2026 war der Tag mit den meisten registrierten Vorfällen, an dem 131 Erdrutsche gemeldet wurden. Seit dem 25. März ist ein allmählicher Rückgang der Vorfälle zu beobachten, wobei am Vortag nur noch 4 Erdrutsche registriert wurden.
In Anbetracht dieser Situation wird empfohlen, präventive Maßnahmen in gefährdeten Gebieten zu ergreifen. Dazu gehört die Reinigung von Entwässerungssystemen in Hanglagen, um Wasseransammlungen zu vermeiden, sowie die Überwachung von Neubildungen von Rissen in Gebäuden. Bei Auftreten solcher Risse sollte eine Evakuierung in Betracht gezogen werden. Die Bevölkerung wird zudem aufgefordert, einen sicheren Abstand zu steilen Hängen zu halten und instabile Talüfte zu meiden. Es wird geraten, sich von Straßen unterhalb von Klippen fernzuhalten und auf Bereiche mit einer Geschichte von Erdrutschen zu achten.
Quelle: Gobierno de Canarias – Noticias
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