Guardia Civil warnt Kanarenbewohner vor Risiken beim Versenden des Personalausweises online – Behörden (Guardia Civil)

Guardia Civil warnt Kanarenbewohner vor Risiken beim Versenden des Personalausweises online

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

5 September, 2026

Die Guardia Civil hat eine deutliche Warnung an die Bewohner der Kanarischen Inseln und ganz Spaniens herausgegeben: Das Versenden von Fotos des Personalausweises (DNI) über Internet oder WhatsApp ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen kann schwerwiegende Folgen haben. Wer eine ungeschützte Abbildung seines Ausweises teilt, macht sich anfällig für Identitätsdiebstahl und Betrugsdelikte.

Die Behörde weist darauf hin, dass es eine gängige Praxis ist, bei Bewerbungen oder Verkaufsangeboten eine Kopie des DNI anzufordern. Doch ohne Schutzmaßnahmen wie das Verpixeln von Foto, Unterschrift und Ablaufdatum des Dokuments können Cyberkriminelle die Daten missbrauchen, um beispielsweise Bankkonten zu eröffnen, Kredite aufzunehmen oder andere Straftaten im Namen der betroffenen Person zu begehen.

Die Guardia Civil empfiehlt daher dringend, das Dokument niemals farbig, sondern stets in Schwarz-Weiß zu versenden. Zudem sollten wichtige Elemente vor dem Versand unkenntlich gemacht werden. Das Nationale Institut für Cybersicherheit (INCIBE) ergänzt, dass der Austausch persönlicher Dokumente im Internet zwar verbreitet, aber ohne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen riskant ist.

Zu den Gefahren zählen neben Identitätsdiebstahl auch der Verlust der Kontrolle über persönliche Informationen, Sicherheitslücken in der Kommunikation und Fehler bei der Nutzung von Cloud-Diensten. Die Behörden raten, vor dem Teilen von Dokumenten stets die Identität des Empfängers zu überprüfen und nur vertrauenswürdige Webseiten oder Kontakte zu nutzen.

Sicherheitsmaßnahmen umfassen die Verwendung verschlüsselter Übertragungswege, das Einrichten von Passwortschutz für Dokumente sowie die Beschränkung auf notwendige Daten. Dienste, die Standardmäßig eine Verschlüsselung anbieten, wie etwa die persönliche Cloud-Speicherfunktion von OneDrive, werden empfohlen. Zudem sollte der Empfänger gebeten werden, die Datei nach Erledigung des Anliegens zu löschen.

Diese Hinweise sind von besonderer Bedeutung für Einwohner der Kanarischen Inseln, die wie viele andere Bürger regelmäßig digitale Kopien ihres Personalausweises verschicken. Die Guardia Civil betont, dass Prävention der beste Schutz vor Betrugsfällen ist und ruft zur Vorsicht bei der Weitergabe sensibler Daten auf.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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