Junger Mann mit Suizidabsichten in verlassenem Gebäude in Santa Cruz gerettet – Behörden (Policia Nacional)

Junger Mann mit Suizidabsichten in verlassenem Gebäude in Santa Cruz gerettet

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

19 Juli, 2026

Am Freitagmorgen ereignete sich in Santa Cruz de Tenerife ein Einsatz, bei dem ein junger Mann aus dem unvollendeten und verlassenen Gebäude „mamotreto de Añaza“ gerettet wurde. Der Mann hatte sich in das Ruinengebäude begeben und drohte, sich das Leben zu nehmen. Die schnelle und koordinierte Intervention mehrerer Rettungsdienste führte zu seiner sicheren Rettung und medizinischen Versorgung.

Die Polizei vor Ort alarmierte umgehend Spezialisten der Policía Nacional, die mit einem Verhandlungsteam den Kontakt zu dem jungen Mann aufnahmen. Dank der behutsamen Gesprächsführung konnte der Betroffene überzeugt werden, seine Absichten aufzugeben. Unterstützt wurde die Polizei von der Policía Local, die den Einsatzbereich absperrte und den Zugang zum Gebäude regelte.

Nach erfolgreicher Deeskalation ermöglichten die Bomberos de Tenerife eine sichere Evakuierung des Mannes aus der gefährdeten Ruine. Aufgrund des schlechten baulichen Zustands des „mamotreto de Añaza“ war eine fachgerechte Begleitung notwendig. Anschließend versorgten Einsatzkräfte des Servicio de Urgencias Canario (SUC) den Mann medizinisch vor Ort und brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Vorfall übernommen und führt die notwendigen juristischen Verfahren durch. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte bei psychischen Krisen, insbesondere an gefährlichen Orten wie verlassenen Gebäuden.

Für Menschen in seelischen Notlagen bietet das Ministerio de Sanidad die Línea 024 an, eine rund um die Uhr erreichbare, kostenlose und vertrauliche Telefonhotline zur Suizidprävention. Zudem ist der Notruf 112 auf den Kanarischen Inseln mit spezialisierten Psychologen besetzt, die bei akuten Krisen sofort eingreifen können.

Der Einsatz am „mamotreto de Añaza“ zeigt, wie wichtig schnelle Reaktionen und professionelle Verhandlungsarbeit sind, um Leben zu retten. Die Behörden rufen dazu auf, gefährliche Orte zu meiden und bei Anzeichen von psychischen Krisen frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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