Die Direktion für Jugend des kanarischen Regierungen hat die Kampagne #0Cómplices ins Leben gerufen, um auf die soziale Verantwortung im Umgang mit sexueller Ausbeutung aufmerksam zu machen. Diese Initiative wurde im Rahmen der III. Jornadas Por-No Hablar im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas de Gran Canaria vorgestellt. Die Kampagne umfasst ein dramatisiertes Video, das die Öffentlichkeit dazu anregen soll, sich mit den realen Geschichten von Betroffenen auseinanderzusetzen, anstatt nur auf Bildschirme zu starren.
Die Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Perspektive von Frauen in sexueller Ausbeutung zu schärfen. Verantwortliche der Initiative betonen, dass es wichtig ist, Empathie zu entwickeln und die Distanz zu überwinden, die oft mit solchen Themen verbunden ist. Die Kampagne fordert die Zuschauer auf, sich mit unbequemen Fragen auseinanderzusetzen, wie etwa den Auswirkungen ihrer Konsumgewohnheiten und der Rolle, die Pornografie in diesem System spielt.
Die Direktion für Jugend unterstreicht, dass diese Kampagne nicht darauf abzielt, Schuldzuweisungen zu machen, sondern vielmehr das Verständnis zu fördern, dass das Problem näher ist, als viele denken. Die Botschaft lautet: Entweder man beteiligt sich am Wandel, oder man trägt zur Problematik bei.
Quelle: eldiario.es
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