Candelaria Delgado, die kanarische Ministerin für Soziales, hat den Zentralstaat aufgefordert, die Verlängerung des Aufnahmeprogramms für unbegleitete minderjährige Migranten zu beschleunigen. Diese Forderung folgt auf die Absage der Konferenz für Kindheit, an der nur die Regionen Ceuta und die Kanaren teilnahmen, während andere von der PP geführte Gemeinschaften nicht erschienen. Delgado bezeichnete die Situation als „Déjà-vu“ im Vergleich zu einem ähnlichen Vorfall im Juli des Vorjahres.
Die Ministerin betonte, dass es notwendig sei, dass der Ministerrat schnell einen neuen Realdekret verabschiedet, um die aktuelle Migrationslage zu berücksichtigen. Sie wies darauf hin, dass die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, die vor einem Jahr im Parlament genehmigt wurden, weiterhin gültig seien und die Kanaren bei der Bewältigung neuer Ankünfte unterstützen würden.
Delgado äußerte, dass die Zusammenarbeit mit den Regierungsunterdelegationen auf den Kanaren gut funktioniere und dass sie auch weiterhin mit den Ministerien für Jugend, Kindheit sowie für soziale Sicherheit und Migration kooperieren werden. Trotz der Abwesenheit der anderen Regionen, die von der PP regiert werden, betonte sie die Unterstützung der kanarischen Regierung und die Einhaltung des bestehenden Pakt.
Die Ministerin schloss mit der Feststellung, dass die Kanaren ihre Arbeit wie gewohnt fortsetzen werden, während sie auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs und des Verfassungsgerichts warten, die in Bezug auf die aktuellen Herausforderungen noch ausstehen.
Quelle: el diario canarias ahora
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