Die kanarischen Behörden haben beim Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung (MAPA) eine zusätzliche Quote für die unbeabsichtigte Erfassung von Thunfisch gefordert. Eduardo García, Vizepräsident des Sektors Primärwirtschaft, und Esteban Reyes Hernández, Direktor für Fischerei, haben in einem Treffen mit Isabel Artime, der Generalsekretärin für Fischerei, sowie Ramón de la Figuera, dem Direktor für nachhaltige Fischerei, die Anliegen des kanarischen Fischereisektors erörtert.
Ein zentrales Thema war die Anpassung des Real Decreto 46/2019, das die Thunfischfischerei im östlichen Atlantik und im Mittelmeer regelt. García betonte die Notwendigkeit, die spezifischen Bedürfnisse der kanarischen Fischer zu berücksichtigen. Dazu gehört die Möglichkeit, nicht genutzte Quoten für Thunfisch zwischen den Jahren zu übertragen, um eine flexiblere Handhabung zu ermöglichen.
Zusätzlich wurden weitere Themen wie der kommende EU-Finanzrahmen für die ultraperipheren Regionen und der Generationenwechsel im Fischereisektor angesprochen. Die Diskussion fand in Anwesenheit von Vertretern der drei kanarischen Fischerverbände und von Produzentenorganisationen statt.
Quelle: GomeraToday
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